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Hagen: Gedenken zum Volkstrauertag abgesagt

Kein Kranz am Bauzaun

Hagen. Der Streit um das Ehrenmal in Hagen zieht weitere Kreise. Gestern hat der Ortsrat die diesjährige Gedenkstunde zum Volkstrauertag abgesagt. „Am Bauzaun wollten wir keinen Kranz niederlegen, und der Vorschlag, die Gedenkstunde an der Friedhofskapelle oder der Kirche abzuhalten, ist im Ort auf ein geteilten Echo gestoßen“, begründete Ortsbürgermeister Andreas Müller (CDU) die Entscheidung des Ortsrates, die einstimmig gefallen sei, wie er betonte.

veröffentlicht am 08.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 08:21 Uhr

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80 000 Euro soll die Sanierung des mit einem Bauzaun absperrten Ehrenmals kosten, der Ortsrat hatte eine kostengünstigere Alternative auf dem Friedhof mit den vorhandenen Namenstafeln vorgeschlagen, die aber auf Kritik gestoßen ist. „Es gibt zwei Fronten in Hagen“, so Müller. „Die eine Seite ist unserer Meinung, die andere tritt massiv für die Sanierung ein.“ Laut Müller gibt es auch in Kreisen der Feuerwehr und der Schützen unterschiedliche Meinungen, das treffe auch auf eine Verlegung der Gedenkstunde am 17. November zu. „Um den Konflikt nicht noch zu verschärfen, haben wir uns zur Absage entschlossen.“

Beim Freundeskreis, der für die Sanierung des Ehrenmals eintritt, zeigt man sich davon unbeeindruckt. „Wir laden auf jeden Fall am Volkstrauertag um 10.30 Uhr dort zu einer Kranzniederlegung und einer Schweigeminute am Ehrenmal ein“, sagte der Sprecher Kurt Lindhorst. Dem Ortsrat warf er vor, sich seiner Verantwortung zu entziehen und damit für die Differenzen zu sorgen.

Wohl kommende Woche werden 1100 Wahlberechtigte auf dem Hagen Post von der Stadt bekommen. Sie sollen am 1. Dezember über die Zukunft des Ehrenmals abstimmen.uk



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