weather-image
13°
Seitenhiebe der Politiker lassen nach

Katerfrühstück – Friede, Freude, Mettbrötchen

Bad Pyrmont (Hei). Ein gut besuchter Festplatz, ein volles Zelt, beste Stimmung und schönes Wetter – Schütze, was willst du mehr? Beim Katerfrühstück des Holzhäuser Schützenvereins gestern Morgen zog Präsident Dirk Steinwedel eine positive Zwischenbilanz des Festes.

veröffentlicht am 29.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 00:41 Uhr

Viel Wasser, wenig Bier tranken die Gäste im Holzhauser Festzelt
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Er dankte allen, die im Vorfeld und im bisherigen Verlauf des Schützenfestes für eine gute Organisation gesorgt hatten und vergaß auch nicht die Helfer und Freunde, die im Hintergrund bereit standen, wie Polizei, Sanitäter oder die Feuerwehr. Auch die Sport- und Gesangvereine des Ortsteils hätten Solidarität durch ihre Teilnahme bewiesen, so Steinwedel.

Der Präsident begrüßte viele offizielle Gäste und zahlreiche Schützenfreunde von nah und fern. Auch wenn sein Verein mit derzeit 503 Mitgliedern und einer gut funktionierenden Jugendabteilung über eine wichtige Basis verfüge, sei ein Schützenfest finanziell immer wieder eine ,,Gratwanderung mit unkalkulierbarem Risiko“ und ohne Unterstützung nicht zu meistern. So nannte der Präsident in einer Art ,,Werbeblock“ gern die Sponsoren, die durch ihre Spenden das Fest unterstützten. Und nicht nur das Fest: Einen großen Scheck über 5000 Euro für die erfolgte Sanierung des Schießstandes überreichten Sparkassenleiter Martin Lauffer und die neue Filialleiterin für Holzhausen, Astrid Ackermann.

Kein Holzhäuser Katerfrühstück ohne die obligatorischen Grußworte. Doch die Zeiten, in denen Pyrmonts Bürgermeister den Politikern und der Stadtverwaltung ungeschminkt das ,,Wort zum Sonntag“ sagten, sind längst vorbei. Heute ist ein kleiner Seitenhieb vom stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden, Dirk Emme, in Richtung Bürgermeisterin schon ganz schön keck: Weil Elke Christina Roeder zum Patronatsfest in die Partnerstadt Anzio gefahren war, konnte sie nur teilweise am ,,Holzhäuser Nationalfeiertag“ (Emme) dabei sein. Das möge sie in Zukunft besser abstimmen, riet er. Gabriele Lösekrug-Möller, MdB, sagte ihre Grüße an die Schützen in Versen und schloss: ,,Bleibt sportlich, gesellig und gesund“.

Ein besonderes Geschenk überreichte Bürgermeisterin Roeder dem Präsidenten. In Anbetracht der heimlichen Sehnsucht des Ortsteils nach Selbständigkeit, ließ sie nach dem Vorbild eines alten Schildes ein neues mit dem Namen Holzhausen anfertigen. Das ist zwar nun nicht amtlich, aber wenigstens einmal im Jahr am Schützenfest gültig. Als Gegengeschenk bekam Elke Christina Roeder von Steinwedel eine Fahne mit Holzhausens Wappen für ihr Büro im Rathaus.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare