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Senioren-Union diskutiert aus aktuellem Anlass und will Antrag stellen

Kameras und mehr Licht sollen das Sicherheitsgefühl stärken

Bad Pyrmont (Hei). Wie sicher lebt es sich in Bad Pyrmont? Und was könnte die Sicherheit noch steigern? Aus aktuellem Anlass diskutierte die Senioren-Union bei ihrem politischen Stammtisch im ,,Alten Zollhaus“ vorrangig dieses Thema.

veröffentlicht am 06.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 07:41 Uhr

Allein unterwegs – gerade manche ältere Frau traut sich da
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,,Ich weiß von vielen unserer Mitglieder, dass sie abends kaum noch ‘rausgehen. Sie fürchten die dunklen Ecken in der Stadt und haben Angst, dass ihnen ihre Tasche entrissen wird“, brachte der Vorsitzende Werner Lange die Diskussion in Schwung. ,,Ich mache regelmäßig spät abends meine große Runde, und mir ist noch nie etwas passiert“, zeigte sich eine ältere Zuhörerin furchtlos. Zu sorglos, meinten andere in der Runde und nannten diese Einstellung schlicht ,,leichtfertig“.

Einig waren sich alle, dass jeder für sich selbst verantwortlich sei und zu seinem eigenen Schutz etwas beitragen könne und müsse. ,,Wenn eine offene Handtasche auf dem Rollator steht, wie es oft geschieht, ist das doch geradezu eine Herausforderung“, meinte jemand. Auch sei es selbstverständlich, auf seine Schlüssel zu achten und zum Beispiel ins Schwimmbad keinen Schmuck mitzunehmen.

Als Problem wurde eine mangelhafte Beleuchtung an einigen Ecken der Stadt wie der Schlossstraße, am Bahnhof und im Parkhaus gesehen. ,,Auch im Bereich Hylliger Born/Bombergallee ist es ziemlich schummrig“, fand Werner Lange. Unterschiedliche Meinungen gab es zu der Frage, ob Videokameras im Außenbereich der Hufeland-Therme den Mörder abgeschreckt hätten. Immerhin hätten sie zur Aufklärung beitragen können. Deshalb will die Senioren-Union nun bei der Stadt beantragen, an neuralgischen Punkten dezent Kameras aufstellen zu lassen.

Die Polizeipräsenz in der Stadt wurde indes als ausreichend angesehen. ,,Es ist aber schade, dass es den City-Service nicht mehr gibt“, bedauerte Lange. Eine Zivilstreife wäre für einen Kurort sehr angebracht, stimmte die Runde zu. ,,Aus einem tragischen Fall nun zu schließen, dass Bad Pyrmont ein unsicheres Pflaster ist, wäre sicher falsch“, befand ein Besucher. Abschließend kündigte Werner Lange an, zum Thema ,,Sicherheit der Bürger“ Fachleute mit Ortskenntnissen zu Vorträgen einzuladen.



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