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Arche-Konzerte bieten 2018 anspruchsvolles Programm mit vielen Künstlern und Komponisten

Junger Nachwuchs und alte Meister

BAD PYRMONT. Die Musikstiftung Niedersachsen hat die Pyrmonter arche-Kammermusik in der Saison 2018 für ein besonderes Konzert ausgewählt: Junge Künstler, die an dem internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb in Hannover teilnehmen, werden unter dem Motto „Zu Gast in Niedersachsen“ am 24. Oktober auch in Bad Pyrmont als Violin-Klavier-Duos musizieren.

veröffentlicht am 20.12.2017 um 20:12 Uhr

Mit der in Bad Pyrmont aufgewachsenen jungen Violinistin Cosima Bodien beginnt am 25. Februar die Reihe der sechs Kammerkonzerte. Mit ihrer Klavierpartnerin Nadezhda Geordzheva hat die Künstlerin ein selten zu hörendes Musikprogramm zusammengestellt,
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Karin Heininger Reporterin
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„Das verdanken wir Pyrmonts Ruf als Musikbad, aber auch unserem schönen Konzertsaal“, sagt Arndt Jubal Mehring, zweiter Vorsitzender der arche.

Neben diesem hoffnungsvollen Nachwuchs präsentiert das Jahresprogramm der Premium-Konzerte international anerkannte Künstler, ist aber auch auf unterschiedliche Weise mit Bad Pymont verbunden. Das bezieht sich sowohl auf den als Kurgast in der Vergangenheit hier heimisch gewordenen alten Meister Georg Philipp Telemann als auch auf die im Ort aufgewachsene junge Violinistin Cosima Bodien.

Mit der Geigerin, die zunächst in Hannover und dann in der Schweiz Musik studierte und kurz vor ihrem Abschluss steht, beginnt am 25. Februar die Reihe der sechs Kammerkonzerte. Mit ihrer Klavierpartnerin Nadezhda Geordzheva hat die Künstlerin ein selten zu hörendes Musikprogramm zusammengestellt, in dem Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Igor Strawinsky und Francis Poulenc erklingen.

Auch die Pianistin Annegret Kuttner, die am 25. März gemeinsam mit dem Cellisten Prof. Peter Bruns im kleinen Saal des Konzerthauses musiziert, hat schon öfter in Bad Pyrmont konzertiert. Dieses Mal entführt das Duo seine Zuhörer in die romantische Welt des 19. Jahrhunderts, mit „Liedern ohne Worte“ unter anderem von Schubert, Schumann, Mendelssohn und Richard Strauss. „Das liebe Fräulein Klarinette“ heißt ein Programm, in dem am 22. April Prof. Johannes Gmeinder mit Partnern Originalwerke aus Klassik und Romantik spielt. Der scherzhafte Titel des Konzerts bezieht sich auf ein Zitat von Johannes Brahms.

Musik aus der Zeit Georg Philipp Telemanns wird am 23. September zu hören sein. Die Blockflötistin Vera Petry hat für ihr Ensemble La Meraviglia ein Programm mit Werken aus dem Umfeld des großen Barockkomponisten zusammengestellt, das auf Originalinstrumenten interpretiert wird. Neben Telemann erklingen Arcangelo Corelli und Jaques Martin Hotteterre.

„Damit setzen wir die Aufführungstradition in der Telemann-Stadt Bad Pyrmont fort“, betont Arndt Jubal Mehring, der als zweiter Vorsitzender der arche für das Programm zuständig ist. Vor seiner Zeit als Musikschulleiter war Mehring selbst 15 Jahre im Dortmunder Torhaus-Ensemble kammermusikalisch tätig, kann so auch eigene Erfahrungen in die Programmplanung einbringen.

In der Reihe „Später Beethoven“ widmet sich das Ten-Hagen-Streichquartett dieses Mal dem Quartett B-Dur aus dem Jahre 1826. Diese letzte Veranstaltung der anspruchsvollen Premium-Konzerte am 18. November wird mit einer Uraufführung abgeschlossen. Alle Konzerte finden im kleinen Saal des Konzerthauses statt, jeweils um 17 Uhr, bis auf das Konzert der Teilnehmer des Wettbewerbs, das um 19.30 Uhr beginnt. Außerhalb dieser Reihe präsentiert sich der musikalische Nachwuchs dann noch am 9. Dezember im Rathaus mit „Wir machen die Musik“ gemeinsam mit der Musikschule.

Unter dem Motto „Sechs Konzerte hören – nur vier bezahlen“ werden die Konzerte als Abo (80 Euro) auch für Nichtmitglieder der arche-Kammermusik angeboten. Informationen dazu gibt es beim arche-Vorsitzenden Frank Buß (Telefon 05281/969966).



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