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Info-Termin im Konzerthaus: Kooperationsvertrag hilft sparen und die Qualität verbessern

Jobs in den drei DRV-Rehakliniken sind sicher

Bad Pyrmont (khr/jl). Die Mitarbeiter der Pyrmonter Rehaklinik Weser sowie der Therapiezentren Friedrichs-höhe und Brunswiek brauchen sich um ihre Arbeitsplätze keinen Sorgen zu machen. Diesen Eindruck jedenfalls vermittelten hochrangige Vertreter der Deutschen Rentenversicherung (DRV), Klinikleitungen und Arbeitnehmervertreter am Freitag bei einer Informationsveranstaltung vor mehr als 200 Beschäftigen der kooperierenden Kliniken im Konzerthaus. Dabei ging es nicht nur um die Zukunft der drei von der DRV geführten Kliniken, sondern auch um die bisherigen Ergebnisse des 2006 abgeschlossenen Kooperationsvertrages.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 16:21 Uhr

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Nicht zuletzt diese Vereinbarung sei es, die die Arbeitsplätze sichere, betonte Dr. Ralf Kreikebohm, erster Direktor der DRV Braunschweig-Hannover, der in seiner Stellungnahme ein durchaus positives Bild zeichnete. Eine Fusion der drei Kliniken sei aber nicht geplant.

Bereits jetzt seien jährliche Einsparungen von 585 000 Euro bei einem Gesamtbudget von 26 Millionen Euro erzielt worden, rechnete Friedrichshöhe- und Brunswiek-Verwaltungsdirektor Andree Gleißner den Zuhörern vor.

Auch die Ärzte zogen eine positive Bilanz der Kooperation. Die Tatsache, dass man sich bei Ärzten und Therapiepersonal bei Urlaub, Krankheit und im Bereitschaftsdienst gegenseitig aushelfe, habe zu deutlich weniger Stress unter den Mitarbeitern geführt, erläuterte Dr. Martin Holme, leitender Arzt an der Klinik Weser. Es würden deshalb nicht nur Einsparungen, sondern auch Qualitätsverbesserungen in der Patientenversorgung erzielt, unterstrich Thomas Keck, Abteilungsdirektor bei der DRV Bund. Zwei Drittel der Ziele des Kooperationsvertrages seien in den drei Jahren erreicht worden. Es gebe aber noch einige Baustellen vor allem im Bereich EDV und in der Verwaltung, an denen gearbeitet werde, ergänzte Gerhard Fricke, Verwaltungschef der Klinik Weser. Auch die Mitarbeiter im Parkett des Konzertsaales schienen mit der Entwicklung zufrieden. Denn auf Nachfragen vom Podium kamen von ihnen keine kritischen Rückmeldungen.

Hinsichtlich des vom Marburger Bund geforderten Tarifvertrages, für den seit Donnerstag gestreikt wird, gibt sich die DRV aber hartleibig. „Wir wollen keine Balkanisierung der Tarifverträge, wie wir sie inzwischen bei der Bahn haben“, sagt Dr. Kreikebohm als Arbeitgeberseite.

Ein knappes Dutzend Ärzte aus den drei Pyrmonter DRV-Rehakliniken hatte am Donnerstag an der Auftaktveranstaltung in Berlin teilgenommen. Streiks ruft die Gewerkschaft punktuell aus. Pyrmont ist derzeit jedoch nicht betroffen.

Zufriedene Gesichter im Anschluss an die Info-Veranstaltung: (v.li.) Andree Gleißner, Dr. Martin Holme, Dr. Detlev Kasprowski und Gerhard Fricke.

Foto: khr



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