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Jetzt bleibt der Bauschutt doch noch liegen

Lügde (jl/jhe). Seit gut drei Wochen ziert den Bauzaun vorm Schutthaufen in der Mittleren Straße 56 eine graugrüne Bauplane samt Banner „Lügder Bürger wehren sich jetzt!“. Für die Umsetzung des später angebrachten Schilds mit der Aufschrift „Traditions-Häuser nicht abreißen, sondern sanieren“ ist es allerdings seit fast einem Jahr zu spät. Ihre Zusage, die Reste des am 28. Mai vergangenen Jahres abgerissenen historischen Fachwerkhauses abzutragen, haben Dechen-Chef Uwe Stumpe und Stadtbrandinspektor Wolfgang Kornegger allerdings noch nicht eingelöst. Einstimmig sagen beide, dass es dafür noch keinen Termin gebe.

veröffentlicht am 04.05.2009 um 17:37 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 08:21 Uhr

mittlere straße 56
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 Stumpe verweist auf rechtliche Fragen, die noch zu klären seien. Dazu zählten die Einverständniserklärung der Grundstückseigentümerin sowie die Finanzierung der Entsorgung. Dr. Bertel Berendes habe sich mit dem Rathaus in Verbindung setzen wollen, so Stumpe.

 

Nach eigenem Bekunden steht FWG-Ratsmitglied Berendes in ständigem Kontakt mit Bauamtsleiter Günter Loges. „Aber die Stadt kann nicht anders, als den Schandfleck weiterbestehen zu lassen“, sagt Berendes. „Ich kann verstehen, dass die Stadt die Eigentümerin nicht aus der Pflicht entlässt.“ Denn die Schutt-Entsorgung sei ja Sache der Pyrmonterin. Deshalb plane er nun eine „Nacht- und Nebelaktion“, in der der Schutt abgetragen werden solle. „Das wird ein überraschender Coup. Wir werden ohne Ankündigung anrücken.“

 

Seit März liegen die Verhandlungen zwischen der Stadt Lügde und dem Unternehmen, auf dessen Namen die Hypothek eingetragen ist, auf Eis. Ursache ist eine andere Immobilie der Eigentümerin außerhalb Lügdes. Mit der geforderten „Kompaktlösung“ sei die Eigentümerin einverstanden, erklärt ihr Rechtsanwalt Volker Georgi. Es fehle zwar noch eine Finanzierungsbestätigung, „Gespräche mit einer Bank sind aber auf sehr gutem Wege“, so der Blomberger Jurist. In etwa zwei bis drei Wochen könne die Löschung der Grundschuld von der Gläubigerin bewilligt werden, schätzt Georgi. Das Grundstück könne dann an die Stadt Lügde verkauft werden.



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