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Theo Fußgänger vom Naturheilverein erklärt Spendensumme n die „Tafel“ und versucht, Mitglieder zu motivieren

„Jeder so, wie er kann“

Bad Pyrmont. „Jeder so, wie er kann.“ Das ist wohl die allgemeine Handlungsrichtlinie des Bad Pyrmonter Naturheilvereins. Denn mit diesem Satz schien sich der Vorsitzende Theo Fußgänger beinahe im Namen des Vereins entschuldigen zu wollen, weil er der „Bad Pyrmonter Tafel“ „nur“ 500 Euro für den Kauf eines dringen benötigten Kühlwagens (wir berichteten) spendete. Da der nur 122 Mitglieder starke Verein gerade mit seiner zentralen Veranstaltung, den „Bad Pyrmonter Naturheiltagen“, einen Verlust von über 800 Euro verkraften musste, bedauerte er, dass der Spendenbetrag nicht höher ausfallen könne.

veröffentlicht am 13.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 18:21 Uhr

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Dennoch bekam der Verein viel Lob von Brigitte Schrank, die den Scheck für die Tafel entgegennahm: „Wir bekommen jetzt schon von vielen Lebensmittelmärkten keine Milchprodukte mehr, da wir die Kühlkette zwischen Markt und unserem Kühlraum nicht sicherstellen können“, deswegen sind wir auf jeden einzelnen Euro angewiesen, um das Auto kaufen zu können, insbesondere da die Zahl der Bedürftigen durch die Flüchtlingswelle ansteigt.“

„Jeder so, wie er kann“ – mit diesem Satz versuchte Fußgänger auch die Mitglieder zu motivieren, sich im Verein zu engagieren. „Hier braucht niemand Angst vor einem Amt im erweiterten Vorstand zu haben. Bringen Sie sich ein – mit Ihren Fähigkeiten und Ideen, damit wir den Menschen vor Ort das Bestmögliche bieten können.“

Insbesondere sei jede helfende Hand bei den Naturheiltagen willkommen, die laut Fußgänger im nächsten Jahr wieder stattfinden. „Unser laufendes Vortragsprogramm soll Anregungen für eine alternative oder ergänzende Behandlung bieten oder einfach für einen Perspektivwechsel sorgen und allen Interessenten die Möglichkeit geben, ihre Gesundheit und Vitalität optimal zu erhalten,“ so der Vorsitzende.

Mit dabei sind jetzt auch Ingo Schröder und Renate Lorenz, die beide einstimmig in den Beirat der Vereinsführung gewählt wurden. Ebenso einstimmig wurde Hannelore Picht in ihrem Amt als Schatzmeisterin bestätigt.

Die Generalversammlung wurde nicht zuletzt dafür genutzt, sich Gedanken zu machen, den Verein wirksamer der Öffentlichkeit zu präsentieren: „Junge Menschen erreicht man immer besser über Social Media wie Twitter und Facebook“, gab Adelheid Ebbinghaus zu bedenken, ohne allerdings Hinweise zu geben, welche hippen Themen dort die Jugend dazu verlocken sollte, auf dem Facebookaccount des Vereins länger als Sekundenbruchteile zu verweilen – von veganem Essen abgesehen. Dem Vorschlag, sich in mit speziellen Themen in der Schule einzubringen, erteilte der Vorsitzende gleich eine Absage: „Dafür haben wir weder die Manpower noch den organisatorischen Background.“

Dagegen freute sich Fußgänger, dass die Vorträge des Naturheilvereins bald wieder in der Wandelhalle stattfinden werden. Er wies auch auf eine Veranstaltung des Staatsbads am 4. Juni um 19.30 Uhr im Konzerthaus hin, bei der Prof. Dr. Gerald Hüther, einer der bekanntesten Hirnforscher Deutschland „Das Geheimnis des Gelingens“ lüften werde.



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