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Jan-Gottfried Wiedel wird Schweinegrippe-Impfstoff nicht los

Bad Pyrmont (uk). Ein Jahr ist es her, dass die „Schweinegrippe“ weltweit für Schlagzeilen sorgte. Aus Angst vor einer Pandemie wurde innerhalb weniger Monate der Impfstoff Pandremix entwickelt und in Niedersachsen an Bezugsapotheken verteilt, die damit Ärzte, Krankenhäuser und Kliniken in ihrem Bereich versorgten. Doch die Angst vieler Menschen vor Nebenwirkungen führte bekanntlich dazu, dass längst nicht alle Vorräte verbraucht werden konnten. Allein die Alte Hof-Apotheke von Apotheker Jan-Gottfried Wiedel sitzt auf etwa 500 Impfdosen. Vorbestellt hatte er 3500.

veröffentlicht am 13.10.2010 um 17:58 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 01:21 Uhr

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Bad Pyrmont (uk). Ein Jahr ist es her, dass die „Schweinegrippe“ weltweit für Schlagzeilen sorgte. Aus Angst vor einer Pandemie wurde innerhalb weniger Monate der Impfstoff Pandremix entwickelt und in Niedersachsen an Bezugsapotheken verteilt, die damit Ärzte, Krankenhäuser und Kliniken in ihrem Bereich versorgten. Doch die Angst vieler Menschen vor Nebenwirkungen führte bekanntlich dazu, dass längst nicht alle Vorräte verbraucht werden konnten. Allein die Alte Hof-Apotheke von Apotheker Jan-Gottfried Wiedel sitzt auf etwa 500 Impfdosen. Vorbestellt hatte er 3500.
 Wiedel weiß aber, dass auch andere Impfapotheken im Land und nicht zuletzt auch Ärzte in Bad Pyrmont noch Restbestände von Pandemrix haben. „Die Rücknahme dieser Bestände ist zurzeit noch völlig ungeklärt“, berichtet Wiedel. Als Bezirksapotheker hält er Kontakt zur Apothekerkammer Niedersachsen, die für die Verteilung des Impfstoffes im Auftrag des Landes zuständig war und die Alte Hof-Apotheke als Bezugsapotheke auswählte.
 Doch auch dort hat man noch keine Informationen über mögliche Rückläufe, weiß aber, dass viele Apotheken und Arztpraxen im Land noch Pandemrix lagern. „Das muss das Landesministerium für Gesundheit entscheiden“, sagte die Sprecherin Anja Hugenberg. Das sollte möglichst schnell geschehen, denn die ersten Chargen laufen bald ab. Das wisse man auch im Ministerium, versichert Pressesprecherin Heinke Traeger. Entschieden ist aber trotzdem noch nichts. „Wir werden eine Lösung zeitnah und kostenneutral für die Apotheken finden“, so Trager, die



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