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Umsatzeinbußen in der Holzindustrie am größten

Industrie in Lippe wächst überdurchschnittlich

Detmold. In den 118 lippischen Betrieben des verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten ist im vergangenen Jahr ein Umsatz von 5,5 Milliarden Euro erwirtschaftet worden. Dies zeigt die aktuelle Auswertung der Daten des Statistischen Landesamtes (IT.NRW).

veröffentlicht am 13.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:21 Uhr

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„Das sind 3,7 Prozent mehr als 2014“, informiert Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe). In NRW schrumpfte der Umsatz im gleichen Zeitraum um 1,4 Prozent. Sowohl die Inlands- (+1,9 Prozent) als auch die Auslandsnachfrage (+5,6 Prozent) haben sich entgegen dem Landestrend (-2,3 Prozent; -0,2 Prozent) entwickelt. Die Inlandsnachfrage hat nun fast das Niveau des Vorkrisenjahres 2008 erreicht, fährt Martens fort. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 1,5 Prozent auf 24 454 Personen (NRW -0,3 Prozent). Das stärkste Umsatzwachstum meldete mit 11,4 Prozent die Kunststoffindustrie, die sich sowohl auf ein starkes Inlands- als auch Auslandsgeschäft stützen konnte. Überdurchschnittliche Wachstumsraten erwirtschaftete auch der Maschinenbau (+10,3 Prozent). In beiden Branchen ist die Zahl der meldepflichtigen Betriebe um zwei bzw. ein Unternehmen gestiegen. Ein Umsatzplus gab es ebenfalls in der Metall- (+ 6,4 Prozent) und chemischen Industrie (+ 4,8 Prozent).

In der Elektrotechnik, Lippes größter Einzelbranche, ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum augenscheinlich um 5,6 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro zurück. Das Exportwachstum von 1,1 Prozent konnte das Wegbrechen des Inlandsgeschäftes nicht ausgleichen. Allerdings ist hier auch die Zahl der meldepflichtigen Betriebe um zwei zurückgegangen. Die IHK merkt an, dass ein Teil des statistischen Umsatzminus der Elektroindustrie und des Plus in der Kunststoffindustrie auf den Wechsel eines Betriebes von der einen in die andere Branche zurückzuführen ist. Die Möbelindustrie (-5,9 Prozent), das Nahrungs- und Futtermittelgewerbe (-7,7 Prozent) sowie die Holzindustrie (-17,1 Prozent) mussten ebenfalls Umsatzeinbußen hinnehmen.



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