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Ein bewegendes Jahr 2009 – Landrat Heuwinkel blickt auf die vergangenen 12 Monate zurück

In vielen Bereichen ist Kreis Lippe Vorreiter

Kreis Lippe (red). Der Jahreswechsel steht kurz bevor. Zeit, einen Blick zurückzu- werfen auf die vergangenen zwölf Monate. In einem Jahresrückblick lassen wir die wichtigsten Ereignisse aus Sicht des Kreises Lippe noch einmal Revue passieren.

veröffentlicht am 29.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 02:41 Uhr

Das Varusjahr stand in Lippe unter dem Motto „Teutoburger
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Januar:

Der Kreis Lippe möchte die pflegerische Versorgung in den lippischen Städten und Gemeinden weiter verbessern und noch kundenorientierter gestalten. Nur wenige Pflegekonferenzen in Deutschland haben bereits eine eigene Handlungsleitlinie. Der Kreis Lippe übernimmt somit eine Vorreiterrolle. Das Leitbild soll langfristige Zielvorstellungen der Pflegekonferenz beinhalten und konkrete Aussagen über die Zusammenarbeit im Pflegebereich treffen.

„Woher kommt der Strom in Lippe?“ – Antworten auf diese und weitere Fragen rund um das Thema Energieerzeugung liefert der neue lippische Energieatlas. Auf 40 Seiten zeigt dieser erstmalig eine detaillierte Übersicht der verschiedenen Arten der Strom- und Wärmeerzeugung für das gesamte Kreisgebiet.

Februar:

Die Fällarbeiten in der Fürstenallee gehen in die zweite Runde. Mit der Sanierung der Baumstraße sichert der Kreis die kulturelle Bedeutung der wichtigsten mit vier Baumreihen bepflanzten Allen im Kreisgebiet.

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Der Lügder Manfred Möller (r.) erhielt im Dezember als einer der ersten von Landrat Friedel Heuwinkel den Lipper Ehrenring für ehrenamtliches Engagement überreicht.

„Barrierefrei leben in Lippe“ heißt es im Februar in der Lemgoer Lipperlandhalle: Etwa zehn Prozent aller Deutschen sind auf die Unterstützung und Pflege durch andere Menschen angewiesen. In Lippe wird die Anzahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2025 voraussichtlich von derzeit 8350 auf rund 11 800 Menschen steigen.

Knapp 44 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II fließen für die 16 Kommunen und den Kreis Lippe ins Lipperland. Auf die Kreisverwaltung entfallen 8,3 Millionen Euro, die unter anderem für den Schulbau, den Ausbau der Kindertageseinrichtungen und der Breitbandversorgung sowie das Klinikum Lippe eingesetzt werden sollen.

März:

Zum 1. Demenzforum laden Kreis, Wohnberatung und Verbraucherzentrale im März in die Lipperlandhalle ein. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung erhalten die Besucher einen weitreichenden Einblick über die Angebote im Kreis Lippe und wichtige Informationen zum Krankheitsbild.

Am 16. März beschließt der Kreistag, wer den Zuschlag für das Straßenprojekt Lippe bekommt und in Zukunft die lippischen Kreisstraßen baulich unterhalten wird. Damit ist der Weg frei für ein bis dato deutschlandweit einmaliges Straßenprojekt im Bereich der öffentlich-privaten Partnerschaft.

Informationen rund um energieeffiziente Techniken und die Nutzung alternativer Energien gibt es vom 21. bis 23. März in der Lipperlandhalle. Auf der Messe „Erneuerbare Energien“ präsentieren bereits zum dritten Mal über 50 Aussteller.

Am 24. März fällt der bundesweite Startschuss für die einheitliche Behördenrufnummer 115. Und Lippe ist als Pilotregion dabei. Das ist völlig neu und hat es so in der deutschen Verwaltung noch nicht gegeben.

April:

Die alljährliche Veranstaltung „Wir Lipper im Gespräch“ steht 2009 ganz im Zeichen des Varusjahres. Unter dem Motto „Teutoburger Wald – Mythos um Hermann“ erleben rund 300 Gäste aus Politik, Kultur, Verwaltung und Wirtschaft einen kurzweiligen Abend im Kreishaus. In Lügde heißt es: „Memoriam der Varusschlacht, drum lauf ich in der Osternacht“: Als eines von sechs brennenden massiven Holzrädern findet beim Osterräderlauf in Lügde das „HermannRad“ seinen Weg vom Osterberg ins Emmertal.

Ein 25 Meter hoher Schlauchturm, ein zweistöckiges Seminargebäude und eine Fahrzeughalle mit Platz für bis zu sieben Feuerwehrfahrzeugen gehören seit diesem Monat offiziell zum Inventar des Feuerwehrausbildungszentrums in Lemgo.

Mai:

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet am 15. Mai bei einer Feierstunde im Landestheater die MYTHOS-Ausstellung im Lippischen Landesmuseum.

Die Sportlerehrung ist im Mai das sportliche Großereignis des Kreises in der Lipperlandhalle. Überreicht werden 203 Urkunden und Ehrennadeln

Juni:

Die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, die Kreishandwerkerschaft Lippe, die Lippe Bildung eG und der Kreis Lippe mit seinen beiden gewerblich-technischen Berufskollegs wollen ihre Zusammenarbeit weiter intensivieren und unterzeichnen eine über die Grenzen von NRW hinaus beispielhafte Kooperationsvereinbarung.

Im Rahmen des Programms „Lernen vor Ort“ stellt das Bildungsministerium für Bildung und Forschung dem Kreis Lippe in den nächsten drei Jahren zudem rund 1,9 Mio. Euro Fördergelder für Investitionen in die Bildungsstruktur bereit.

Juli:

Anfang des Monats gibt es den ersten bestätigten Fall der neuen Grippe im Kreis Lippe.

Seit 20 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem Kreis Lippe und der zweitgrößten litauischen Stadt Kaunas. Das Jubiläum wird gebührend gefeiert.

August:

Im August geht eines der neuartigsten Infrastrukurprojekte in der Bundesrepublik an den Start: Mit dem Know-how privater Unternehmer möchte der Kreis die Bewirtschaftung der lippischen Straßen für knapp 25 Jahre sichern.

Am 30. August wird Friedel Heuwinkel zum dritten Mal zum Landrat des Kreises Lippe gewählt – eine Bestätigung seiner bisherigen Arbeit.

September:

Am 1. September heißt es auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal ein letztes Mal „Op en daag in september“. Das Musiktheater von und mit Herman van Veen wird zum Publikumsmagneten im Varusjahr.

Der September ist traditionell auch der Wilbasen-Monat. Erstmals steht bei diesem traditionsreichen Stoppelmarkt das Gewichtschätzen eines Bullen auf dem Programm.

Oktober:

Im Kreisgesundheitsamt laufen die Vorbereitungen für die bundesweit geplante Impfaktion gegen die neue Grippe auf Hochtouren. Die ersten 6000 Impfdosen werden erwartet. Die Infektionszahlen sind niedrig: Bisher gibt es 190 Erkrankte im Kreisgebiet.

November:

Der Kreis Lippe stellt eine Million Euro aus seinen Mitteln des Konjunkturpaketes II zur Verbesserung der Breitbandversorgung in Lippe zur Verfügung. Anfang November unterzeichnen Kreis und Deutsche Telekom eine Kooperationsvereinbarung im Blomberger Ortsteil Eschenbruch.

50 lippische Schülerinnen und Schüler werden im Detmolder Kreishaus ausgezeichnet, weil sie sich durch außerordentliche Leistungen in der Schule hervorgetan haben.

Dezember:

Für herausragendes ehrenamtliches Engagement im Kreis Lippe verleiht Landrat Friedel Heuwinkel in einer feierlichen Veranstaltung im Schloss Wendlinghausen dann die ersten lippischen Ehrenringe. Personen oder Personengruppen, die sich im Kreis Lippe verdient gemacht oder sich bei außergewöhnlichen Ereignissen bewährt haben, sollen mit dieser Auszeichnung gewürdigt werden. Einer der ersten Geehrten ist Manfred Möller aus Lügde.

Im Alter von 87 Jahren ist am 20. Dezember der ehemalige Oberkreisdirektor des Kreises Lippe, Hilmar Lotz, gestorben. Mit dem Tod von Lotz verliert der Kreis einen Menschen, der sich nicht nur während seiner Amtszeit, sondern auch nach seinem Ausscheiden aus der Verwaltung stets mit viel Engagement für die Belange der Lipperinnen und Lipper eingesetzt hat.



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