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„Still Collins“ lassen die Luft im Pyrmonter Schlosshof vibrieren

„In The Air Tonight“ – fast wie das Original

BAD PYRMONT. Einen Phil-Collins-Hit nach dem anderen – Another Day in Paradise, Sussidios, Don’t Lose My Number, I Can’t Dance und viele andere – schleuderte die „Tribute-Band“ Still Collins gegen die betagten Schlosshofmauern.

veröffentlicht am 12.08.2018 um 19:51 Uhr
aktualisiert am 13.08.2018 um 12:20 Uhr

Die Tribute-Band „Still Collins“ in Aktion. Einziger Wehrmutstropfen: Für den großen Schlosshof gab‘s aus Sicherheitsgründen nur 550 Tickets. Foto: Ti
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Autor

Klaus Titze Reporter
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Die schickten den rhythmischen Bass und das wummernde Schlagzeug postwendend und kaum einen Deut geringer zurück und ließen sie in die Körper der Mitschwingenden eindringen.

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Still Collins in Bad Pyrmont
Quelle: ti

Auf den ersten Blick bot der große Innenhof das Bild, dass hier die doppelte Anzahl von Menschen durchaus hätte Platz finden könnten. Trotz zweier Notausstiegsvarianten hoch auf den Wall der Schlosshofmauern und des großen Durchlasses zum Hauptgebäude beschränken scheinbar immer noch Brandschutz- und Sicherheitsbedenken die zulässigen Besucherzahlen auf gerade einmal 550 Menschen. Somit war das Konzert schon früh total ausverkauft.

Das allerdings sicherlich auch, weil Still Collins nicht zum ersten Mal in diesen Gemäuern spielten und sich Fans der Gruppe, aber auch der Hits des „Meisters“ also schon frühzeitig ihren Einlass sicherten.

Arme hoch: Die Fans gehen mit, und ein Stück Schlosshof wird zur Tanzfläche. Foto: Ti
  • Arme hoch: Die Fans gehen mit, und ein Stück Schlosshof wird zur Tanzfläche. Foto: Ti

Sobald dann der erste Shownebel in den Schlosshof waberte, zog es die Menge, die sich vorher um die Catering-Stände geschart oder auf einigen Bänken gesessen hatte, in Richtung Bühne.

Erwartungsvoll das erste Lauschen auf die Stimme von Sven Komp, die sich der des „Meisters“ Phil Collins extrem annähert. Spätestens bei „Can’t Stop Loving You“ ließ sich ein Mitschwingen der Beine, Arme oder des gesamten Körpers kaum unterbinden, das dann mit der Ballade „A Groovy Kind of Love“ in ein Aneinanderschmiegen überging und schließlich wieder dem Herzschlag bestimmenden Schlagzeug folgen musste.

Moderne LED-Video-Leinwände zelebrierten eine spannende optische Untermalung, während Komp gemeinsam mit seiner Backgroundsängerin Katja Symannek Hit für Hit anstimmte, dabei auch auf Songs aus den 1980er und Genesis-Jahren von Phil Collins zurückgriff.

Uli Opfergelt bewies unterdessen mit diversen Soli sein Können an der Gitarre, und Wolfgang Braun und Christoph Wüllner hatten den Sound an den Keybords derart drauf, dass sich bei geschlossenen Augen kaum ein Unterschied zu den Originalversionen ausmachen ließ.

Und wenn Martin Littfinski am Schlagzeug nicht nur den für Phil Collins typischen Rhythmus vorgab, sondern ein regelrechtes Feuerwerk zündete, dann war das begeisterte Johlen aus vielen Kehlen ebenso programmiert wie die nach oben gereckten und sich wiegenden Arme und Hände. So endete ein begeisterndes Konzert mit ganz viel „In the Air Tonight“-Feeling und einem explosiven „The Carpet Crawlers“.



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