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Die Johnny Cash Roadshow im Schlosshof

In Bad Pyrmont ganz nah dran am Mann in Schwarz

BAD PYRMONT. Eigentlich sind bei einem Konzert zwei Eindrücke die entscheidenden: Ist der erste beim Beginn gut, dann haben die Musiker ihr Publikum schnell im Griff und schon fast alles gewonnen. Ist der letzte dann auch noch gut, bleibt alles in bester Erinnerung.

veröffentlicht am 26.08.2018 um 17:48 Uhr
aktualisiert am 27.08.2018 um 13:04 Uhr

Höhepunkt der Show: Clive John und Emily Highway.Foto: hek

Autor:

Henner E. Kerl
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Bei der Johnny Cash Roadshow im ausverkauften Schlosshof wurde diese Regel am Freitagabend außer Kraft gesetzt. Denn dem furiosen Start und begeisternden rund zwei Stunden mit der britischen Band um den vermeintlich besten Johnny Cash-Interpreten Clive John folgte ein Abgang (und damit letzter Eindruck), der nicht so recht zu diesem Konzerterlebnis passen wollte: Nach nur einer mageren Zugabe blieben alle Forderungen der Zuhörer nach noch mehr Johnny Cash unerhört. Schade eigentlich. Denn ansonsten waren die Fans hin und weg: „Einfach großartig“, zeigte sich etwa Ann Christin Mießen begeistert. „Mein Vater hat die Musik von Johnny Cash schon immer geliebt, und ich finde viele Songs auch richtig toll.“ Clive John bringe eindrucksvoll den „Man in Black“ zurück auf die Bühne: „Die ganze Band ist ein Hammer!“ So wie die Grohnderin klatschten sich die meisten der Zuhörer die Hände wund. Ihrer anfänglichen Zurückhaltung folgte schnell ein gewaltiger Stimmungsschub: Kaum einer blieb noch ruhig auf seinem Stuhl sitzen, kaum einer hielt sich beim Mitsingen zurück. Was wenig verwundert. Denn Clive John & Co servierten alle bekannten Songs von Johnny Cash. Und das richtig gut. Weil alle Mitglieder der Roadshow nicht nur exzellente Musiker sind, sondern den „Boom-Chicka-Boom-Sound“ aus Country, Rockabilly, Folk, Blues und Rock’n Roll leben.

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Johnny Cash Road Show in Bad Pyrmont
Quelle: hek

Im Mittelpunkt dabei steht freilich Clive John. Warum der Sänger und Songwriter aus England längst als die Reinkarnation von Johnny Cash gilt, macht er auch in Bad Pyrmont deutlich. Ob mit Band oder solo – mit seiner dem Original verdammt nahekommenden Bass-Bariton-Stimme produzierte er Gänsehautstimmung. In Gitarrist Nick Davies, Bassist Martin Bentley und Drummer Graham Cuttill hatte er glänzende Musiker an seiner Seite, und jedes Mal, wenn die stimmlich hervorragende Emily Highway mit ihm im Duett sang, erreichte die Show ihre Höhepunkte.

Johnny Cash schrieb bis zu seinem Tod vor 15 Jahren über 500 Songs. Mehr als 50 Millionen Tonträger mit seiner Musik wurden bisher verkauft, und 13 Mal erhielt er den Grammy Award: Die Roadshow versteht sich als Hommage an den Mann, der nicht nur selbst Dauergast in den Charts war, sondern auch Hits für viele andere schrieb. Seine musikalische Originalität belegte das Konzert auf begeisternde Art mit den rhythmisch anspruchsvollen, mitreißenden Songs „One piece at a time“ und „25 minutes to go“, mit Hits wie „Personal Jesus“, „Riders in the Sky“, A Boy named Sue“, „Jackson“ oder dem „Folsom Prison Blues“.



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