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Mitarbeiter-Team macht Ausstellung mit Bildern von Karl Binder möglich

Im Museum sprudelt’s weiter

BAD PYRMONT. Dass die Plakate zur neuen Ausstellung im Museum mit dem farblich interessanten Bild der wasserspeienden Friedrichsquelle geschmückt sind, hat Symbolcharakter: Das Wasser der allen Pyrmontern zugänglichen Quelle benutzt der Maler Karl Binder für seine Aquarelle. Und wie gut diese Bilder gelingen, nicht nur dank des heilbringenden Wassers, sondern vor allem dank der Fähigkeiten des Künstlers, davon können sich die Besucher des Museums jetzt überzeugen.

veröffentlicht am 10.08.2018 um 15:01 Uhr
aktualisiert am 10.08.2018 um 19:00 Uhr

Das Pyrmonter Schloss, in der Abenddämmerung stimmungsvoll beleuchtet, hängt als Acrylarbeit (Ausschnitt) in der Beletage und wurde für die Ausstellung als Leihgabe aus Privatbesitz zur Verfügung gestellt. Foto: Hei
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Karin Heininger Reporterin
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50 Aquarelle und einige Acrylbilder, ausschließlich mit Pyrmonter Motiven, sind aktuell in der Beletage und im Obergeschoss des Museums zu sehen. Werke des Pyrmonters Karl Binder (74), gelernter Schauwerbegestalter, als Maler Autodidakt und besessen von der Leidenschaft, seine Heimat künstlerisch auf Leinwand und Papier darzustellen.

Es ist die erste Ausstellung, die nach der Ära Heitland ohne Museumsleitung zustande kam. Dass dies nur dank der engagierten und erfahrenen Museums-Mitarbeiter möglich war, würdigten bei der bestens besuchten Vernissage Bürgermeister Klaus Blome, Heitlands Vorgänger Dr. Dieter Alfter und der Vorsitzende des Museumsvereins, Klaus-Henning Demuth. Das Team mit Sieglinde Reker, Hartmut Picht, Wolfgang Warnecke und Birgit Hennecke sei weiterhin tatkräftig im Einsatz, bedankte sich Demuth unter dem Beifall der Besucher. Und die Nachfolgeregelung für die Leitung sei „auf einem guten Weg“ und könne vielleicht schon im September/Oktober zu einem Ergebnis führen – was der Bürgermeister bestätigte.

Dass die Institution Museum zeitweise in Frage gestellt oder für eine Privatisierung vorgeschlagen werden konnte, verstehe er persönlich nicht, so Demuth. Und Alfter, als Kurator für diese Ausstellung tätig, machte klar: „Ohne eine professionelle Leitung kann ein Museum mit dem Anspruch wie das Pyrmonter nicht existieren.“ Ausgehend von dem Bild mit der Friedrichsquelle, analysierte er Binders Arbeit als Qualität und als „Liebeserklärung im besten Sinne“ an seine Heimat. Diese Werkschau sei eine Nachfolge von Ausstellungen heimischer Künstler, die ihm als Museumsleiter immer am Herzen gelegen hätten.

Ausblick auf den Goldenen Sonntag: Karl Binder mit einer seiner neuesten Arbeiten. Foto: Hei
  • Ausblick auf den Goldenen Sonntag: Karl Binder mit einer seiner neuesten Arbeiten. Foto: Hei
Eine Collage (Ausschnitt) von Pyrmonter Motiven ist als Aquarell im roten Salon der Beletage zu sehen. Foto: Hei
  • Eine Collage (Ausschnitt) von Pyrmonter Motiven ist als Aquarell im roten Salon der Beletage zu sehen. Foto: Hei

Die Besucher finden Motive zu Hauptallee und Brunnenplatz (grüner Salon), Brunnenstraße (roter Salon), Schloss und Festung (Treppenaufgang) und Kurpark (Obergeschoss), gestalterisch und farblich kreativ und anspruchsvoll. Keine reinen Abbildungen der Natur, sondern „Gleichnisse von erzählerischer Kraft“, wie Dieter Alfter betonte.

Die Ausstellung ist bis zum 28. Oktober zu sehen.

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