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Staatsbad hat das neue Rosarium und den Malerblick im Kurpark so gut wie fertig

Im Frühjahr wird es bunt

Bad Pyrmont. „Wenn das Staatsbad baut, dann wird das auch gut!“ Kurdirektor Heinz-Hermann Blomes unverkennbarer Stolz gilt in diesem Fall dem Team, dass sich in diesem Jahr um die Anlage eines Rosariums und der Erneuerung des Malerblicks im Kurpark gekümmert hat. Beide Bauvorhaben sind – bis auf Restarbeiten – so gut wie fertig und können zum Jahresende abgerechnet werden. „Damit liegen wir voll im Zeit- und Kostenrahmen“, verkündete Blome gestern bei der Vorstellung der Anlagen.

veröffentlicht am 17.12.2014 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 12:41 Uhr

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Autor:

Hans-Ulrich Kilian
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Noch übt sich das Rosarium unterhalb des Parkpalais in winterlicher Zurückhaltung. Erst vom Frühjahr an wird sich die volle Pracht hier mit insgesamt etwa 6000 Pflanzen entfalten. „Davon sind gut 600 Strauchrosen, die Mitte Juni aufblühen“, so Staatsbadgärtnermeister Michael Mäkler. Dazu gesellen sich jede Menge Stauden in unterschiedlichen Farben. Garniert wird das Ganze mit 10 000 Krokussen, Osterglocken, Scilla, Tulpen, Zierlauch und anderen Zwiebelpflanzen, die nicht jedes Jahr neu gesetzt werden müssen, sondern im März immer aufs Neue blühen. Der Platz für das Rosarium wurde gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege ausgewählt, denn der Pyrmonter Kurpark genießt Denkmalschutz. Veränderungen im Park seien immer ein Spagat, so der Gärtnermeister. „Auch in diesem Falle hat die Platzauswahl einen Prozess gebraucht, denn es mussten viele denkmalpflegerische Aspekte berücksichtigt werden, denn immerhin ist das Gelände einst Teil des Mittelstrahls des historischen Alleensystems gewesen.“ Die Zusammenarbeit mit dem Denkmalpfleger sei sehr konstruktiv und angenehm gewesen, lobt Blome. Auch Museumsleiter Dr. Dieter Alfter und Veranstaltungsleiterin Silke Schauer hätten am Gesamtkonzept mitgewirkt.

Natürlich spielten bei der Platzauswahl auch gärtnerische Aspekte eine Rolle. „Wir haben hier eine schöne Südlage mit viel Licht und Wärme“, so Mäkler. Ein anderer Grund ist die Nachbarschaft zum Parkpalais, das die Staatsbad-Klinik Fürstenhof für Gesundheitspatienten nutzt. „Mit dem Rosarium machen wir daraus ein wenig ein Dornröschenschloss“, schwärmt der Kurdirektor. Und das auch noch mit weniger Personaleinsatz, denn für die Bewässerung sorgt eine Anlage.

Auch beim „Malerblick“ ging es um die Historie. „Wir haben gut 60 Prozent der Originalflächen wieder angepflanzt“, erläutert Mäkler. Doch das ist nur ein Teil der Erneuerung. Die Teiche selber wurden mit Brettkanten eleganter als früher eingefasst und die Wasserflächen vergrößert. Die Brücke aus den 50er Jahren wird erneuert, das alte Geländer restauriert. Auch der kleine Wasserfall ist künftig wieder besser sichtbar. Für Farbe sorgen unterschiedlich hohe Staudenpflanzen in Gelb, Blau, Violett und Weiß.

Kurdirektor Heinz-Hermann Blome, sein Stellvertreter Maik Fischer, Gärtnermeister Michael Mäkler und dessen Stellvertreterin Sylke Bukowski (v. re.) stellten am Mittwoch das fertige Rosarium im Kurpark unterhalb des Parkpalais vor. uk

Insgesamt gut 660 000 Euro hat das Staatsbad in die beiden Projekte investiert. 300 000 Euro stammen aus Mitteln der EU. „Wichtig für eine Förderung war, dass wir mit dem Geld nicht nur Reparaturen bezahlen, sondern dass wir eine Attraktivitätssteigerung erreichen, die dem ganzen Ort zugutekommt“, so Blomes Stellvertreter Maik Fischer, der sich um die Finanzen gekümmert hat. Dass dies gelungen ist, davon ist Fischer überzeugt. „Die Mühe hat sich gelohnt.“



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