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St.-Georgs-Sänger feiern 25 Jahre mit festlichem Konzert / Lob für vier Sänger der ersten Stunde

Idee zur Chorgründung kam beim Glas Wein

Bad Pyrmont (ubo). „Ein stimmgewaltiges Konzert in einer Kirche mit einer tollen Akustik. Bitte mehr davon“, ermunterte Bürgermeisterin Elke Christina Roeder die „St.-Georgs-Sänger“ nach deren Jubiläumskonzert am Sonntagnachmittag in der katholischen Pfarrkirche. Und lobte: „Ich finde es gut, dass Sie auch den Kirchenchor ,Cäcilia‘ der St.-Marien-Kirche aus Lügde eingeladen haben und damit die enge Zusammenarbeit unterstreichen.“

veröffentlicht am 08.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 22:21 Uhr

Bestens gestimmt: Die „St.-Georgs-Sänger“ bei ihrem
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Zu ihrem Auftritt anlässlich des 25-jährigen Chor-Bestehens hatten sich die von Maria Potaschnikova angeleiteten Sängerinnen und Sänger neben ihrem Lügder Pendant unter der Leitung von Günter Ostermann weitere Gäste eingeladen. Mit dabei waren auch der Kirchenchor der Oesdorfer St. Petri-Gemeinde unter der Leitung von Rebecca Ferydoni und die Bad Pyrmonter Chorgemeinschaft (Leitung: Werner Möller). In der feierlich-sakralen Atmosphäre der Kirche traten die Stimmen der Sängerinnen und Sänger der Chöre besonders deutlich hervor. Und gerade die vielstimmigen Choräle begeisterten die Zuhörer.

Zum Teil begleiteten Rebecca Ferydoni und Maria Potaschnikova ihre Chöre am Klavier. Besonders die Stimmgewalt der Sänger der Chorgemeinschaft zauberte eine besondere und zum Teil auch beschwingte Stimmung in die Kirche.

Die Chöre brachten unter anderen „Auf dich o Herr“, „Preis und Anbetung“, „Verleih uns Frieden“, „Lobt den Herrn der Welt“ und das gemeinsam gesungene „Großer Gott wir lieben dich“ zu Gehör. Zwei Orgelspiele von Maria Potaschnikova rundeten das Konzert ab.

In seiner locker vorgetragenen Ansprache ging Pfarrer Walter Heinrichsrüscher auf die Geschichte des Chores ein, dessen Wurzeln bis in das Jahr 1929 zurückreichen. Gegründet als „Concordia Eintracht“, bestand der Chor bis 1971. „1985 saßen Klaus Stüper und ich beim Wein zusammen und kamen auf die Idee, einen Kirchenchor zu gründen“, erzählte Heinrichsrüscher von den Anfängen der „St.-Georgs-Sänger“. Nach dem Tod von Klaus Stüper 1999 kümmerte sich Stadtkirchen-Kantor Oliver Kluge um den Chor, bis Maria Potaschnikova 2002 die Leitung übernahm. Heute gehören 25 Sängerinnen und Sänger dem Chor an, dessen Schwerpunkt auf geistlich-zeitgenössischer Chormusik liegt.

In seinem Grußwort hob Ratsmitglied Lutz Habenicht besonders den Einsatz von Pfarrer Heinrichsrüscher für die Ökumene in Bad Pyrmont hervor. Und Dr. Thomas Kollinger vom Pfarrgemeinderat nannte den Chor einen „festen Bestandteil der Gemeinde“.

Beim anschließenden Empfang im Pfarrzentrum wurden Ursula Bornkamp, Irene Ring, Walburga Seelig und Wolfgang Nasemann für 25 Jahre im Chor geehrt.

„Es war ein wunderschönes Konzert, bei dem alles geklappt hat“, fasste Wolfgang Nasemann zufrieden zusammen. Und Pfarrer Heinrichsrüscher würdigte besonders die ehrenamtlichen Helfer im Hintergrund des Konzertes. Für den Chor hatte er einen besonderen Spruch: „Eine Kirchengemeinde ohne Chor ist wie eine Gitarre ohne Resonanzboden.“



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