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Verena Kiesel ist neu in der Stadt und arbeitet als Produktmanagerin bei der BPT

„Ich fühle mich hier einfach wohl“

Bad Pyrmont. Eine schwindende Einwohnerzahl hat der letzte Zensus für Bad Pyrmont ergeben. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit. Weiterhin zieht es Menschen in die Kurstadt. Was ließ sie gerade das Staatsbad als neuen Wohnort auswählen? In einer Serie gehen die Pyrmonter Nachrichten dieser Frage nach. Heute: Verena Kiesel.

veröffentlicht am 30.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 07:21 Uhr

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Autor:

von Klaus Titze
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„Ich bin in Kiel aufgewachsen und habe nach meinem Abitur ein Jahr als Au-pair-Mädchen in London verbracht, bevor sich in Wilhelmshaven ein Studium der Tourismuswirtschaften anschloss“, erzählt die 30-Jährige. An der Nordsee habe sie auch eine schöne Willkommenskultur kennengelernt. Wilhelmshaven begrüße neue Einwohner mit einem Gutscheinheft, um ihnen den Ort nahezubringen. Verbunden damit seien eine Menge Informationen in Broschürenform gewesen.

In Bad Pyrmont gibt es das nicht. Dafür habe sie in der Kurstadt große Hilfe durch ihre netten Kollegen erfahren, die sie auch bei der Wohnungssuche unterstützten, und weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Schon von Berufs wegen muss die junge Frau ihren neuen Heimatort in einem positiven Licht sehen. Inhalt ihres dreijährigen Studiums war auch ein Praktikum bei der Bad Pyrmont Tourismus GmbH (BPT). „Seit der Zeit hat mich diese Stadt gefangen genommen und ich war überglücklich, als man mir unmittelbar im Anschluss an mein Studium mit dem Bachelor-of-Arts-Abschluss diese Stelle anbot“, strahlt sie. Seitdem arbeitet Verena Kiesel für die BPT als Produktmanagerin für Gruppenreisen. Das sei eine Aufgabe mit einer gehörigen Portion Verantwortung. „Sie können sich vorstellen, dass ein anreisender Bus möglichst reibungslos abgefertigt und die oft bis zu 50 Gäste gut untergebracht werden wollen. Das sind dann eben auch 50 individuelle Wünsche und Vorstellungen, und alles möglichst zusammen in einem Haus“, berichtet sie aus ihrem Berufsalltag.

Privat sei es für junge Leute eine Herausforderung, in Bad Pyrmont sozialen Anschluss zu finden, stellt sie fest. Doch bisher sei ihr das ganz gut gelungen. Sie registriere schon, aber das sei nicht nur ein Pyrmonter Problem, dass viele Jüngere ihre Heimatstädte bedingt durch Studium oder Arbeitsaufnahme verlassen. So pflege sie zu vielen ihrer Kommilitonen aus Wilhelmshaven, die jetzt in alle Winde verstreut lebten, heute noch Kontakt. In Bad Pyrmont haben sich auch schon erste Bekanntschaften gebildet, richtige Freundschaften bräuchten jedoch Zeit. „Gerade Sport- und Fitnessangebote bieten sich an, um neue Kontakte zu knüpfen. Ein Spaziergang durch den schönen Kurpark ist dafür allerdings weniger geeignet. Trotzdem genieße ich diese Ruhe nach einem anstrengenden Arbeitstag“, sagt sie lächelnd. Dennoch schließe sie sich nicht ein und bewundere das hiesige Kulturprogramm. Ihre Besucher seien stets hellauf begeistert vom Kurpark und den herausragenden Veranstaltungen. „Gegenüber den von mir erlebten Großstädten genieße ich hier in Bad Pyrmont die Ruhe und Überschaubarkeit“, versichert die junge Frau: „Ich fühle mich hier einfach wohl.“



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