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Änderungen sollen zufriedenstellenden Fest-Besuch generieren

Holzhäuser Schützen wollen es noch mal wissen

BAD PYRMONT. Die beiden richtig positiven Tagesordnungspunkte hatte sich der Präsident bis zum Ende der umfangreichen Tagesordnung der Generalversammlung aufgespart. Und nachdem Sebastian Eicke lange über Licht und Schatten im Vereinsleben berichtet hatte, besonders in Sachen schlechter Beteiligung der Mitglieder an Veranstaltungen, konnte er sich einem echten Highlight widmen.

veröffentlicht am 05.03.2018 um 13:52 Uhr

Foto: pixabay
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Autor

Rudi Rudolph Reporter
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Das Schützenfest vom 22. Juni bis zum 24. Juni ist rundum in trockenen Tüchern. Allerdings wird es dabei einige Änderungen geben, die den Schützen einerseits Flexibilität abverlangen, andererseits jedoch auch dazu beitragen können, einen zufrieden stellenden Besuch des Schützenfestes zu generieren. Verantwortlich für die Änderungen ist die in diesem Jahr anstehende Fußball-WM, und ausgerechnet am Samstag wird das Spiel Deutschland–Schweden angepfiffen. Nach alter Zeitplanung hieße das, man hätte einen schlecht besuchten Samstag, und ein mäßiger Sonntag sowie das Katerfrühstück würden die fehlenden Einnahmen und das schlechte Bild in der Öffentlichkeit nicht kompensieren können.

Der bayerische Abend ist bei uns gestorben, die Band im letzten Jahr war sauschlecht.

Sebastian Eicke, Präsident Holzhäuser Schützenverein

Nun wird alles einen Tag vorgezogen, was bedeutet, dass am Freitag, 22. Juni, auf ein volles Haus gehofft wird, das den wegen des Fußballspiels wohl eher schlechten Samstag teilweise kompensiert.

Da das Katerfrühstück nun am Sonntag stattfindet, könnten auch viele Berufstätige, die sonst am Montagstermin immer fehlen müssten, diesmal anwesend sein, hofft die Vereinsspitze. Die musikalische Begleitung bei der Königsproklamation, dem Empfang im Schloss, den Festumzügen am Freitag und Samstag sowie den übrigen unterhaltenden Elementen ist mit der Teilnahme von Musikzügen und Kapellen aus Elbrinxen, Sonneborn und Barntrup gesichert, dazu stößt wahrscheinlich das Blasorchester des TuS Bad Pyrmont.

Dass die Verhandlungen mit Festwirt und dem Schausteller positiv ausgingen, schlägt sich in den Eintrittspreisen und den Preisen für Bier und für die „Lütje Lage“ nieder. Hier bleibt alles beim alten. Zwei Wermutstropfen schüttete Sebastian Eicke jedoch in die Planung. Das beliebte Bürgerkönigsschießen kann in diesem Jahr nicht am Freitagabend stattfinden; der Vorstand arbeitet da noch an einer Lösung.

Und, noch bedeutender: „Der bayerische Abend ist bei uns gestorben,“ erklärte Eicke unter starkem Beifall, „die Band im letzten Jahr war sauschlecht.“ Sie hatte das Festzelt quasi leer gespielt, und eine Neuauflage könne es, so Eicke, nur irgendwann in Verbindung mit den Freunden aus Au geben.

Das dreitägige Schützenfest ist also gesichert, der Ablauf folgt dem langjährig bewährten Muster. Die Generalversammlung schien mit den Ergebnissen derart zufrieden zu sein, dass sie den Vorstand ermächtigte, in die Planung des Schützenfestes 2019 einzutreten.

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