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Modernisierte Party braucht aber mehr Besucher / Rekord-Heizkosten am Schießstand

„Holzhäuser Nacht“ erfährt Neuauflage

Bad Pyrmont. Die Holzhäuser Schützen ist noch auf der Suche nach seiner neuen Identität. Die Ausrichtung hin zum Sport liest sich in den Annalen schon sehr gut. Das stellte Präsident Sebastian Eicke jetzt bei der Generalversammlung des Vereins fest. Auch der stellvertretende Sportleiter lobte „die enorme sportliche Entwicklung in den letzten zwei bis drei Jahren“ und stellte fest, dass derzeit 17 Mannschaften in Wettkämpfen um Lorbeeren ringen.

veröffentlicht am 04.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 12:41 Uhr

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Die Tradition konnte ebenfalls punkten: Das Königsschießen sei ein erinnerungswürdiger Höhepunkt im vergangenen Schützenjahr gewesen. Dennoch ist Eicke mit der Beteiligung der Schützen bei ihren eigenen Veranstaltungen nicht zufrieden. Sowohl Schweinepreis-, Eierpreis- und Kartoffelpufferschießen als auch der ehemalige Winterball, der dieses Jahr als „Holzhäuser Nacht“ moderner aufgelegt werden sollte, leiden unter der Abwesenheit der Schützen. „Die Schießveranstaltungen werden nicht nur aufwendig vorbereitet, sondern kosten auch richtig Geld, das wir in die Preise investieren. Wenn kaum jemand teilnimmt, sind die Startgebühren zu hoch, so dass wir darüber nachdenken müssen, diese Veranstaltungen aufzugeben.“

Der Holzhäuser Nacht prophezeite Eicke eine ungewisse Zukunft, wenn sich die Schützen auch weiterhin nicht dafür interessieren. „Wir geben ihr noch eine Chance.“ Eicke hofft, dass sich bis dahin das neue Konzept mit dem Live-Duo herumgesprochen hat und doch noch mehr Schützen lockt.

Dass die Kosten auch dem Schützenverein zu schaffen machen, verdeutlichte Schatzmeister Uwe Tesing, der das Jahr zwar mit einer schwarzen Zahl abschließen konnte, aber von 15 000 Euro Fixkosten berichtete – wobei die Energiekosten gegenüber dem Vorjahr dramatisch gestiegen seien. „Hier müssen wir deutlich sparen.“ Es wird investiert, vor allem auch, um den legeren Umgang der Mitglieder mit den Thermostaten entgegenzuwirken. „Da wird nichts zurückgedreht, und am nächsten Tag ist es auf dem Schießstand wie in der Sauna.“

Das Schützenfest wird wie schon 2012 im erneuerten Stil durchgeführt. Am Freitagabend spielt eine Abba-Revival-Band, der Samstagabend ist noch nicht in trockenen Tüchern und am Sonntag wird der Kreiskönig proklamiert und abends eine DJ-Party abgehalten. Der Montag klingt mit dem Katerfrühstück aus.

Dieter Rosenbaum wurde zum Jugendwart gewählt und deshalb zum Oberleutnant befördert. Sein Stellvertreter ist Michael Offermann. Stefan Marx wurde zum Fahnenträger gewählt, und Harald Röhr wird die Chronik weiterführen. Deshalb wurden die drei zu Leutnants befördert. yt

Holzhausens Schützenpräsident Sebastian Eicke (re.) mit den Beförderten (v.li.) Harald Röhr, Stefan Marx, Dieter Rosenbaum und Michael Offermann.yt



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