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Stadt bemüht sich für das Land Niedersachsen um die Aufnahme in ein Förderprogramm

Hilft der Bund bei Sanierung des Kurtheaters?

BAD PYRMONT. Die Stadt Bad Pyrmont ist auf ein Förderprogramm des Bundes gestoßen, von dem sich Bürgermeister Klaus Blome erhofft, damit ein Drittel der Kosten der Sanierung und Modernisierung des zurzeit gesperrten Kurtheaters finanzieren zu können.

veröffentlicht am 22.11.2018 um 14:01 Uhr
aktualisiert am 22.11.2018 um 19:10 Uhr

Das Kurtheater in Bad Pyrmont ist wegen baulicher Mängel gesperrt und wird es auch noch eine Weile bleiben. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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„Das Förderprogramm ,Nationale Projekte des Städtebaus‘“ ist für das Land Niedersachsen und damit auch das Staatsbad interessant“, teilte Blome jetzt mit. Nur Kommune hätten die Möglichkeiten, einen Antrag auf Fördermittel zu stellen, das könne das Land Niedersachsen selber nicht.

Der Antrag muss spätestens am 30. November dieses Jahres beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung eingereicht werden. „Nationale Projekte des Städtebaus sind national und international wahrnehmbare, größere städtebauliche Projekte mit deutlichen Impulsen für die jeweilige Gemeinde oder Stadt, die Region und die Stadtentwicklungspolitik in Deutschland insgesamt“, heißt es dazu im Projektaufruf.

Kurdirektor Maik Fischer zeigte sich über die Unterstützung erfreut. Ursprünglich sei überlegt worden, das Konzerthaus zur Förderung anzumelden, doch anders als beim Kurtheater sei man mit den Planungen noch nicht so weit. „Ich rechne mir gute Chancen aus, und jeder Euro hilft uns.“

Die Bundesregierung stellt 2019 erneut Haushaltsmittel für die Fortführung des Programms bereit, das erstmals 2014 aufgelegt worden ist. Seitdem hat eine Expertenjury aus rund 650 Bewerbungen mehr als 100 Projekte in 86 Kommunen mit einem Bundeszuschuss in Höhe von 300 Millionen Euro zur Förderung empfohlen. Für 2019 hat das Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat Fördermittel in Höhe von 145 Millionen Euro eingeplant.uk



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