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Begrüßung mit Salz und Rosen

Herderschule hat Besuch aus Moldawien

BAD PYRMONT. Es trennen sie 1700 Kilometer, doch das ist eine geografische Distanz. Gefühlt sind sie sich bereits sehr nah. Fünf Vertreter eines Lehrerkollegiums aus der moldauischen Stadt Orhei unter Leitung der Konrektorin Veronica Chiperi sind auf Einladung ihrer Kollegen der Herderschule nach Bad Pyrmont gekommen.

veröffentlicht am 08.11.2017 um 13:34 Uhr
aktualisiert am 08.11.2017 um 17:44 Uhr

Willkommenslieder in der großen Pausenhalle: Auf der Treppe verfolgen die Gäste aus Moldawien den Liedvortrag. Foto: ti
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Klaus Titze Reporter
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Schulleiter Hartwig Henke und seine Kollegin Irina Seelig, die aus Moldawien stammt und deshalb das Bindeglied zwischen beiden Schulen bildet, kümmern sich auch außerhalb der Schule intensiv um die Gäste, zeigen ihnen Schloss, Kurpark, Dunsthöhle und verschiedene Quellen sowie die Umgebung mit Hermannsdenkmal und Externsteinen.

Zum Empfang ihrer besonderen Gäste hatten sich Schüler und Lehrkörper ein herzliches Willkommen einfallen lassen, an dem aus jeder Klasse zwei Schüler mit einem schriftlichen Willkommensgruß und einer Rose auf den Treppenstufen zum Schulhof hin gespannt warten. Und ihre Gäste haben auch etwas mitgebracht. In Moldawien ist es üblich, als Gastgeber oder als Gast sich mit Brot und Salz zu begrüßen. Und so tragen die Gäste einen großen Laib Brot mit einer Delle gefüllt mit Salz heran. So können sich alle Versammelten ein Stück Brot abbrechen, in das Salz eintunken und probieren. Ein besonderer Spaß für die Kinder, die danach zusätzlich in der Pausenhalle ein begeisterndes Liedständchen bringen.

Ansonsten ist der Tag mit Teilnahmen am Unterricht ausgefüllt, wo die Gäste einen kleinen Einblick in den schulischen Alltag an deutschen Grund- und Hauptschulen erhalten, hier jedoch auch das Konzept einer Unesco-Schule vermittelt bekommen. In der Aula gibt es sodann eine Kostprobe der Lehrerband gemeinsam mit rund 30 Schülern aus dem Wahlpflichtkurs Musik, sowie Informationen über die Herderschule und die der Gäste. Überraschenderweise kann Manuela, eine Schülerin von Irina Seelig, die Herderschule sogar den Gästen in ihrer Landessprache vorstellen, da sie selbst aus Rumänien stammt.

„Wir werden die Anwesenheit auch intensiv nutzen, um einen geplanten Schüleraustausch voran zu bringen“, erläutert Henke und führt an, dass dieses Vorhaben auch schon Teil einer Projektbesprechung bei ihrem Besuch in Moldawien gewesen sei.

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