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Wie Bad Pyrmonts SPD Elke Christina Roeder offiziell als Bürgermeister-Kandidatin nominiert

Heimspiel für die Amtsinhaberin

Bad Pyrmont. Es ist für die amtierende Bürgermeisterin erkennbar ein Heimspiel. Und wer ihre Antrittsrede von vor annähernd acht Jahren noch in Erinnerung hat, sah sich nun einer deutlich selbstbewusster auftretenden Frau gegenüber.

veröffentlicht am 10.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 18:41 Uhr

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Autor:

Klaus Titze
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Ihre eigene Rede beginnt Roeder mit einem Rückblick und zeichnet sich als damals höllennervöse Kandidatin. Seitdem seien sieben Jahre vergangen. Während Kritiker davon sprechen, Bad Pyrmont habe in dieser Zeit nur Stillstand erlebt, schlägt sie anschließend locker und flüssig einen umspannenden Bogen über scheinbar nicht enden wollende Themenpunkte, an denen sich sehr wohl Veränderungen und Entwicklungen festmachen ließen.

Das gehe von der Schaffung von Hort- und Krippenplätzen über An-, Um- und Neubauten in den Kindergärten bis zu Investitionen in Fachklassenräume am Schulzentrum und energetischen Maßnahmen an der Herderschule und der Grundschule Holzhausen. „Bei meinem Amtsantritt hatte ich angekündigt, mich insbesondere um eine veränderte Form der Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung bemühen zu wollen“, fährt sie fort und erweitert den Erfolgsreigen mit den geänderten Beteiligungsmöglichkeiten der in Bad Pyrmont sehr aktiven Beiräte. „Auf deren ehrenamtliches Wirken können wir in unserer Stadt wirklich stolz sein. Nicht umsonst erhielten wir in Berlin anerkennend das Zertifikat „Ort der Vielfalt“ als besondere Auszeichnung“, erinnert sie.

Authentisch kommt Roeders Anerkennung für die Rathaus-Belegschaft rüber. Sie hebt hervor, dass die Pyrmonter Stadtverwaltung als eine der Besten in ganz Niedersachsen bewertet worden sei, was die Genossen mit starkem Applaus bekräftigen. „Und das geht nur mit hoch Motivierten. Leider stehen sie mir viel zu oft in der Kritik. Oft genug sogar, weil man scheinbar nur der amtierenden Bürgermeisterin schaden will“, sagte sie und nimmt so die von ihr als flexibel und bürgerfreundlich bezeichneten Mitarbeiter in Schutz.

Zu einem angeblichen Stillstand passe auch nicht die Vielzahl von Investitionen und neuen Ideen, die Bad Pyrmont verändert hätten und verändern werden. Von der Sanierung des Hallenwellenbades und des Lindenhofes über die Dorfgemeinschaftshäuser, das Klärwerk und den Bewegungspark bis hin zu den Aussichtstürmen läuft ihre Aufzählung und endet mit der anstehenden Sanierung des Königin-Luise-Bades und dem Bau des Wohnmobilhafens. Und Zukunft trage beispielsweise die Namen von UNESCO-Weltkulturerbe und Feuerwehrgerätehaus ebenso wie die Bad Freienwalder Brücke oder das Humboldt-Gymnasium. „Dafür bedarf es jedoch auch eines politischen Miteinanders. Und das braucht Vertrauen. Ständige Disharmonien, Eitelkeiten und Macht sind kein idealer Nährboden“, betont sie und erhält Anerkennung für ihre Rede über das Wahlergebnis: Die anwesenden SPD-Mitglieder unterstützen Roeder erneute Kandidatur mit ihrem einstimmigen Votum.

Die Gratulation des Landtagsabgeordneten Ulrich Watermann beinhaltet dann auch den Appell, ein anderes Klima zwischen den Menschen und der Politik in Bad Pyrmont zu schaffen. Weg von Biestigkeiten, hin zu sachlichen Argumenten. Ruhe und Gelassenheit wünsche er der Bürgermeisterin für ihre Amtszukunft und fasst zusammen: „Bad Pyrmont ist mit ihr gut regiert und wird weiterhin mit ihr gut regiert.“



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