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Straßenbaubehörde legt Zeitplan vor

Heemsteder Brücke: Mitte Januar soll „Hochzeit“ sein

BAD PYRMONT. Mit einer guten Nachricht ist die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr rübergekommen: Die Termine für die Lieferung und den Einbau der Beton-Fertigteile der Heemsteder Brücke stehen.
„Ab 7. Januar beginnen die Vorbereitungen für das Einheben der Fertigteile“, teilt Markus Brockmann mit.

veröffentlicht am 19.12.2018 um 21:14 Uhr

Aktuell verfüllen Arbeiter die Widerlager der Heemsteder Brücke. Der Einbau der sechs Fertigteile ist für Mitte Januar terminiert. Foto: rr
Juliane Lehmann

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Juliane Lehmann Reporterin zur Autorenseite
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Wie der Leiter der Hamelner Behörden-Niederlassung weiter berichtet, würden dazu die vorhandenen Baukräne abgebaut und ein Traggerüst aufgebaut. Für Montag, 14. Januar, sehe der Zeitplan dann den Aufbau des erforderlichen Autokrans vor. Am Dienstag, 15. Januar, werden dann laut Brockmann die ersten drei von insgesamt sechs Fertigteilen eingehoben.

Am Folgetag stehen der Abbau des Krans, sein Transport auf die andere Emmerseite und der dortige Aufbau an. Am Donnerstag, 17. Januar, sollen die übrigen drei Brückenteile eingehoben werden. „Das nennen wir dann ,Hochzeit‘“, erklärt Brockmann in Aussicht auf den Moment des Lückenschlusses zwischen beiden Emmerufern.

Fertig und befahrbar wird die neue Heemsteder Brücke damit aber noch nicht. Dem Einheben der Brückenteile folgen unter anderem noch ergänzende Betonarbeiten. Auf der Fahrbahn-Basis wird zunächst Bewehrungsstahl verlegt, auf den im Anschluss eine Schicht Beton aufgebracht wird. „Dann sind die allerkritischsten Bauphasen erledigt“, sagt Markus Brockmann.

Im nächsten Schritt erhält das neue Bauwerk die Brückenkappen zur Stabilisierung und Abdichtung an den Seiten. Auf den Kappen wiederum wird das Geländer montiert. Den Abschluss bildet eine Asphaltschicht, der später befahrbare Straßenbelag.

Übrigens: Anders als die großflächigen Betonarbeiten, die mit entsprechend raumgreifendem Geräten ausgeführt werden müssen, sind die letzten Arbeitsschritte an und auf der Brücke nicht mehr sehr wetterabhängig. „Für die haben wir ein großes Schutzzelt ausgeschrieben“, erklärt Brockmann. „Den Innenraum dieses Zelts kann man klimatisieren, sodass drinnen die richtigen Temperaturen und die richtige Luftfeuchtigkeit für die kleinteiligeren Arbeiten herrschen.“ Nach aktuellem Stand schätzt er, dass ab Ende Januar, nach dem Betonieren, im Zelt weitergearbeitet wird. Gleichwohl muss er in seiner Rechnung das Wetter als Unbekannte einkalkulieren. „Beim Einhängen der Brückenteile dürften ein paar Schneeflocken kein Problem sein“, sagt er. „Aber wenn wir jetzt drei Monate richtig Winter kriegen, wird es schwierig.“ Kritisch sei vor allem das Spannen des Stahls. „Das geht nur bei bestimmten Temperaturen.“

Seine bisherige Prognose, wonach die Baumaßnahme im April komplett fertig sein könnte (wir berichteten), ändert Markus Brockmann nicht.

Gerade gestern war der Straßenbauamts-Chef auf der Pyrmonter Brückenbaustelle, wo aktuell bis vermutlich Ende dieser Woche die Widerlager verfüllt werden. Was er dort gesehen habe, stimme ihn zuversichtlich: „Das ist eine ordentliche Baustelle. Sie ist auch intern gut organisiert.“ Daran erkenne man: „Da versteht einer sein Handwerk. Die wollen wirklich fertigwerden. Die braucht man auch nicht anzutreiben. Sie treiben sich selbst an.“

Ganz zum Schluss stehe dann noch das Asphaltieren der Bahnhofstraßen-Fahrbahn jenseits der Brücken an. Markus Brockmann: „Der Auftrag für die Sanierung der Straßendecke ist schon erteilt.“



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