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Hasenpest in Bad Salzuflen

Bad Salzuflen. In Bad Salzuflen wurde bei einem tot aufgefundenen Hasen die meldepflichtige Tierseuche Tularämie (Hasenpest) festgestellt. Der Tierfund wurde durch eine Privatperson beim Kreis angezeigt. Das Tier wurde anschließend von Mitarbeitern des Fachgebietes Veterinärangelegenheiten abgeholt und in das Veterinäruntersuchungsamt gebracht, wo die Seuche festgestellt wurde. Damit wurde in Lippe 2014 erstmals der Erreger Francisella Tularensis bei einem Wildtier nachgewiesen. Im vergangenen Jahr gab es zwei Fälle, in Barntrup und im Extertal. Tularämie ist auch für den Menschen infektiös und kann eine schwere Erkrankung nach sich ziehen. Der Kreis Lippe bittet daher, wer Hasen oder Kaninchen entdeckt, die tot, krank oder verhaltensauffällig sind, sollte dies dem örtlichen Jäger melden. Jäger sollten bei direktem Kontakt mit erlegten, tot aufgefundenen oder erkrankten Hasen oder Wildkaninchen hygienische Vorsichtsmaßnahmen (Einweghandschuhe und ggf. Mundschutz) beachten. Tote Hasen und Wildkaninchen können dem Veterinäruntersuchungsamt OWL zur Untersuchung zugestellt werden. „Hasen, Wildkaninchen, Hauskaninchen, Meerschweinchen und Mäuse gelten als hochempfänglich für die Seuche. Die Symptome beim Tier sind erst sehr unspezifisch: Verlust der natürlichen Scheu, Abmagerung, Benommenheit oder hohes Fieber“, informiert Dr. Ulrich Kros, Amtstierarzt des Kreises Lippe.

veröffentlicht am 15.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 00:41 Uhr



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