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Erster Einsatz für Blomberger Schulsanitäter

Handballturnier gesichert

Blomberg. Premiere für die Nachwuchsretter der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH): Sieben Schulsanitäter vom Hermann-Vöchting-Gymnasium sicherten jetzt das HSG-Turnier für Grundschulen und Kindergärten als Ersthelfer ab. Mehr noch: Eine große lippische Johanniterdelegation war beim 10. Schulsanitätstag in Aachen mit dabei.

veröffentlicht am 20.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 12:21 Uhr

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Celina Beverung, Hauke Herlemann, Vicki Matschke, Antonia Kowalewski, João Pöppel, Jaylu Russett und Daniel Tappe sind Schulsanitäter am Hermann-Vöchting-Gymnasi-um. Mit ihrer Erste-Hilfe-Ausbildung durch die JUH helfen sie schnell und professionell bei Unfällen an ihrer Schule. Doch jetzt hatten sie ihren ersten Einsatz jenseits von Schulhof und Klassenzimmer. Die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 19 Jahren sicherten das Handball-Turnier an der Ulmenallee.

Rund 120 Sportler und ihre Fans waren in den beiden Hallen dabei. Die Nachwuchsretter der Johanniter begaben sich in Zweierteams auf Kontrollgänge. Ausgestattet mit Notfallrucksäcken hätten sie jederzeit eingreifen können. Das war allerdings nicht nötig, das Turnier lief ohne Sportverletzungen oder Notfälle auf der Tribüne ab. „Die jungen Ersthelfer hatten jede Menge Spaß bei ihrem ersten professionellen Sanitätsdienst. Besonders beliebt war der Funkverkehr zwischen Einsatzleitung und den Teams“, berichtet Jannik Reue, der zusammen mit Kim Heidemann und Sophie Stapf den Johanniter-Nachwuchs betreute.

Schulsanitätsdienst (SSD) gehört zu den Schwerpunkten der Jugendarbeit der JUH in Lippe. Deshalb reiste der Regionalverband nur wenige Tage zuvor auch mit einer 28-köpfigen Delegation zum SSD-Tag der Johanniter nach Aachen. Mit dabei waren neben den Nachwuchsrettern des Hermann-Vöchting-Gymnasiums auch Schulsanitäter der Realschule Blomberg und des Detmolder Grabbe-Gymnasiums. Sophie Stapf, im Freiwilligen Sozialen Jahr bei den Johannitern, hatte auch hier die Betreuung übernommen. Insgesamt 500 JUH-Schulsanitäter aus ganz NRW trafen sich, um sich in praxisnahen Workshops weiterzubilden und Spaß zu haben. Es gab Lehrgänge für Grundschulsanitäter, „Unfälle im Physik- und Chemieunterricht“ sowie beim Schulsport, „Outdoor-Erste-Hilfe“ oder Brandbekämpfung, Jugendarbeit und Deeskalation.

Angesichts von 1,5 Millionen Unfällen an deutschen Schulen pro Jahr ist die Arbeit der Schulsanitäter besonders wichtig. Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren leisten im Schulalltag Erste Hilfe für verletzte oder erkrankte Schülerinnen und Schüler, versorgen blutende Wunden und verstauchte Knöchel und kennen sich sowohl mit stabiler Seitenlage als auch mit Herzdruckmassagen bestens aus. Dafür sorgen Aus- und Fortbildungen der Johanniter-Unfall-Hilfe auch an lippischen Schulen.



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