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Interessengemeinschaft teilt sich den Hagener Hof mit einem ambulanten Pflegedienst

Hagener bekommen die rechte Seite

Hagen. Die „Interessengemeinschaft Hagener Hof e. V.“, so ihre korrekte, aber etwas sperrige Bezeichnung, hat am Mittwochabend offiziell ihre Arbeit aufgenommen und bei einer Mitgliederversammlung weitere Formalien für die Nutzung des Hauses als Gemeinschaftseinrichtung für die Hagener erledigt.

veröffentlicht am 15.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 02:21 Uhr

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Ortsbürgermeister Andreas Müller leitete in Anwesenheit des gesamten Ortsrates die Sitzung ein und gab einen Überblick über den Stand der Dinge. Danach wird sich die Firma Vossmeier mit dem ambulanten Pflegedienst „LebensWert“ im linken Teil des Gebäudes ansiedeln, zu dem auch das bisherige Lokal des „Hagener Hofes“ gehörte, die Interessengemeinschaft bewirtschaftet den rechten Teil mit Saal, dem halben Küchenareal, Vorraum und Toiletten sowie die rechte Gartenseite und die Tiefgarage. „Wir hoffen, das wir das zügig auf die Reihe bekommen,“ erläuterte Müller, „denn dann stehen die Renovierungsarbeiten an, und viele Hagener haben sich schon bereiterklärt, dabei zu helfen.“

Ortsratsmitglied Heinz Zühlke betonte die großen Vorteile, die ein zweiter Nutzer für die Immobilie mit sich bringe. Zudem wolle die Firma Vossmeier keine stationäre Aufnahme betreiben und bleibe beim ambulanten Geschäft. Aber man werde gemeinsam für eine behindertengerechte Erschließung sorgen, sodass auch Rollstuhlfahrer Zugang erhielten. In einer gemeinsamen Begehung mit allen Beteiligten soll der Renovierungsbedarf ermittelt werden, dann, so hofft der Ortsrat, könnten die Verträge bald unter Dach und Fach gebracht werden.

So blieb dem Vorstand der Interessengemeinschaft nur noch, die inzwischen erarbeitete Satzung durch den zweiten Vorsitzenden Jannik Mundhenk verlesen zu lassen und im Anschluss darüber abzustimmen. Fest steht damit, dass Mitglieder einen Jahresbeitrag von 10 Euro und fördernde Mitglieder 15 Euro bezahlen. Geklärt werden muss dagegen noch die Höhe der Benutzungsgebühren für die Räume bei Veranstaltungen.

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  • Der Vorstand der Interessengemeinschaft und Mitglieder des Ortsrates stellten sich den Fragen der Versammlung. ar

Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft, Dirk Rosenbrock, konnte die Zustimmung der zahlreichen Anwesenden entgegennehmen, und da er listigerweise auch gleich zu Beginn der Versammlung Beitrittsformulare verteilt hatte, waren es nun auch die neuen Mitglieder der IG, die ihre Stimmen abgaben. Immerhin hatten spontan mehr als 30 Anwesende ihre Beitrittserklärung unterzeichnet. „Das ist ausgezeichnet“, freute sich Rosenbrock, der bei der heutigen 100-Jahr-Feier des DRK noch kräftig weitere Mitglieder werben will.

In Kürze wird der neue Verein ins Vereinsregister eingetragen, und einer Nutzung des Hagener Veranstaltungsmittelpunktes durch die Vereine, Privatpersonen und zu kulturellen Zwecken steht nichts mehr im Wege. Wie schon bisher wird die Vermietung der Räume in den bewährten Händen von Uwe Schmidt und Andreas Müller liegen.

Finanziert werden soll die Einrichtung hauptsächlich über die Mieteinnahmen, was voraussetzt, dass die Hagener das Haus gut nutzen.



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