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Laienspielschar probt ihr Stück „Alles nur Theater“ – und schon laufen die Lachtränen in Strömen

Hagen keift und trinkt was das Zeug hält

Hagen. Saftige Schlüpfrigkeiten und echte Weiterbildung in Sachen Frauen und Männer wird man Ende November wieder auf dem Hagen erleben können. Die Laienspielschar Hagen probte im „Hagener Hof“ ihr diesjähriges Theaterstück mit dem Titel „Alles nur Theater“. Und schon bei dieser Gelegenheit liefen die Lachtränen in Strömen.

veröffentlicht am 06.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 09:41 Uhr

Der „Uhu“ (Roswitha Friedrich) verführt Heinz (Diete

Autor:

Rudi Rudolph
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Unter der Leitung von Roswitha Friedrich und der Regie von Hansi Kriegel wird gekeift, geschimpft, betrogen und getrunken, was das Zeug hält. Denn Bauer Alfons (Werner Grosser), trinkfest und arbeitsscheu, möchte seine Schwägerin Hilde (Roswitha Friedrich) unbedingt per Heirat loswerden, da sie seine Frau (Bettina Middel) ständig gegen ihn aufhetzt.

Hilde ist kratzbürstig, hässlich und intrigant, ihr ständiges „Uhuhuhuh“ hat ihr den Spitznamen „Uhu“ eingetragen. Rein zufällig heißt aber die gleichzeitig zum Verkauf stehende Kuh ebenfalls Hilde, und so sind Verwechslungen und Chaos vorprogrammiert. Man lernte glatt Weisheiten fürs Leben: „Platonisch, das kenn’ ich, so fangen die meisten Schwangerschaften an!“ oder „Er war ein guter Liebhaber – ein echter Hagener eben“, nachdem dieser sich aber mit dem Sparbuch davongemacht hatte, hieß es ebenfalls: „Ein echter Hagener eben!“ So bekommen alle ihr Fett weg, nebenbei auch die Pyrmonter und Eschenbrucher. Aus den acht Akteuren finden sich, welch Wunder, zu guter Letzt vier Paare. Tochter Eva (Sandra Pache) verliebt sich in einen schüchternen Studenten (Uwe Blümel), dessen lange Unterhosen seines Vaters nicht nur kratzen, sondern auch auf der Bühne zur Schau getragen werden. Der Schrotthändler Franz (Ulli Steinhage) landet bei der Pfarrersköchin (Isabell Mai), und Heinz, der Busenfreund Alfons’, übernimmt die menschliche Hilde.

Wie Dieter Feist da mit einem Nachttopf vermeintliche Einbrecher niederschlägt und wie er seiner Zukünftigen über viele Gläser Schnaps allmählich näherkommt, bis beide übereinander herfallen, war einfach köstlich. Viele kleine, liebevolle Details würzten den Schwank in drei Akten von Erich Koch, auch wenn noch einige Proben nötig sein werden, bis alles sitzt.

Wichtige Stützen waren auch Volker Kullik als Souffleur und Lydia Blümel-Nolte, die für die Maske zuständig ist. Aufgeführt wird „Alles nur Theater“ am 26., 27. und 28 November im „Hagener Hof“, jeweils ab 19.30 Uhr. Karten für sechs Euro sind ab 9. November im „Hagener Hof“ und bei Nahkauf-Frischmarkt & Partyservice Uwe Schmidt im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich.

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