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Viele Funktionsansprüche an den Neubau sind schon klar, was der Kreis dazuzahlt immer noch nicht

Gymnasium soll 2016 bezugsfertig sein

Bad Pyrmont. Der Zeitplan ist eng geknüpft, und wenn alles gutgeht, dann werden die Schüler des Humboldt-Gymnasiums zum Schuljahr 2016/17 von ihren Lehrern in neuen Räumen unterrichtet. Das sieht der gegenwärtige Zeitplan für den Neubau der Schule vor, den die Stadtverwaltung jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt hat.

veröffentlicht am 06.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 04:41 Uhr

Autor:

Hans-Ulrich Kilian
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Eine Steuerungsgruppe, der unter anderem Vertreter der Verwaltung, der Schule, des Rates, des Projektmanagers SIKMa GmbH wie auch des Behindertenbeirats angehören, hat ein Funktionskonzept erarbeitet. Es vermittelt eine erste Vorstellung davon, wie das künftige Gymnasium aussehen wird. Die ehemalige Orientierungsstufe zum Beispiel wird komplett vom Gymnasium genutzt und per Übergang mit dem Neubau verbunden. Das bedeutet aber, dass man sich auf die Suche nach neuen Räumen für die Max-Born-Realschule machen muss, die zurzeit noch einen Teil der Orientierungsstufe nutzt. Um Geld zu sparen, will die Stadt dort nur die nötigsten Sanierungsarbeiten erledigen und nimmt auch Funktionseinschränkungen, was Raumnutzung und Anordnung angehen, in Kauf. Allerdings ist vorgesehen, die Räume der Orientierungsstufe auf den technischen Standard des Neubaus zu bringen.

Es sind mittlerweile auch eine ganze Reihe von Detailfragen geklärt worden. So sollen beispielsweise die Musikräume und die Räume für darstellendes Spiel mit dem Musikpavillon kombiniert, Kunst- und EDV-Räume wegen der besseren Lichtverhältnisse nach Norden ausgerichtet, Inklusionsräume angelegt und die Pausenhalle strategisch günstig in der Nähe der Ganztagsräume platziert werden. Jüngere und ältere Schüler werden zwei getrennte und barrierefreie Pausenhöfe vorfinden. Außerdem haben die Planer auch die Anforderung an die Barrierefreiheit des gesamten Gebäudes, an die Inklusion und an Amoksituationen im Auge.

Bis zum Baubeginn sind noch eine ganze Reihe von Aufgaben zu erledigen. Dazu gehört die Bearbeitung des Schulkonzeptes ebenso wie eine genaue Bauablaufplanung und ein Umzugskonzept.

Unklar ist immer noch, in welcher Weise sich der Landkreis Hameln-Pyrmont an der Finanzierung beteiligt. 13,6 Millionen Euro Gesamtkosten hat die Stadtverwaltung für den Neubau veranschlagt. Die Hälfte hätte sie gerne aus der Kreisschulbaukasse – und zwar möglichst als Zuschuss, den sie nicht zurückzahlen muss. Das sieht auch die Pyrmonter CDU so. Per Antrag fordert sie, dass Bürgermeisterin Elke Christina Roeder (SPD) unverzüglich mit Landrat Tjark Bartels (SPD) genau darüber verhandelt. „Die Kosten für den Neubau des Humboldt-Gymnasiums sind von der Stadt Bad Pyrmont alleine nicht zu tragen“, schreibt der Fraktionsvorsitzende Lars Diedrichs und erinnert daran, dass die Planungen für den Umbau und den jetzigen Neubau nun schon fünf Jahre in Anspruch nehmen. Ein weiteres Aufschieben dieser Maßnahme sei ohne schwerwiegende negative Folgen für den Schulstandort und damit auch für den Wirtschaftsstandort Bad Pyrmont nicht mehr möglich.

„Der Landrat und auch der Sprecher der Mehrheitsgruppe im Kreistag, Herr Watermann (SPD), haben im Wahlkampf eine anteilige Mitfinanzierung durch den Kreis versprochen“, erinnert Diedrichs. „Jetzt nehmen wir sie beim Wort.“



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