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Pyrmonter Bergdörfer lassen sich von Bürgermeister Weiner von seinen Erfahrungen mit Dorferneuerung berichten

Guter Rat aus Ottenstein

Pyrmonter Bergdörfer. Manfred Weiner weiß, wie Dorfentwicklungsplanung geht. Ottensteins Bürgermeister hat damit langjährige Erfahrung. Darum ist sein Rat auch in den Pyrmonter Bergdörfern gefragt, die gerade eben erst in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen worden sind.

veröffentlicht am 13.04.2016 um 14:32 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:54 Uhr

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Noch vor drei Jahren hatte Weiner kräftig auf die Pyrmonter geschimpft, weil die an seiner Gemeindegrenze Windräder aufgestellt haben. Jetzt ist Ottenstein Kooperationspartner für die Dorfentwicklungsplanung. Der Bürgermeister schilderte die Aufgaben seiner Gemeinde und die Suche nach Lösungen. „Aber von alleine geht nichts, und am Anfang sind immer Schwierigkeiten zu überwinden“, ließ er die Teilnehmer einer Versammlung wissen, zu der die Kirchengemeinde Neersen im Rahmen der Reihe „Kreuz und quer“ eingeladen hatte.

Die Probleme der Bergdörfer sind bekannt. Die jungen Leute ziehen weg, weil sie keine Arbeit finden, die Einwohnerzahl ist in den letzten Jahren weiter geschrumpft. „Dabei gibt es Menschen, die sich bewusst für ein Leben auf dem Land entscheiden, weil sie die Lebensqualität schätzen“, machte Moderator Walter von der Heide eine Chance deutlich. Wie Teile des von Weiner vorgestellten Ottensteiner Dorferneuerungsprogramms auch im Westteil der Hochebene umgesetzt werden könnten, darüber entspann sich ein lebhafter Austausch. Wichtig seien dorf- beziehungsweise kreisübergreifende Projekte, Familien- und Kinderfreundlichkeit, Kindertagesstätten, Grundschulen und Mobilität. Im Ostteil der Hochebene gibt es bereits ehrenamtlich aufgestellte Arbeitskreise zur Entwicklung der Dorfregion, zur Mobilität und zur Außenbereich-Infrastruktur. Besonderen Eindruck machte das „Netzwerk für gegenseitige Hilfen“, das praktisch arbeitet und gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl stärkt. Man war sich zwar einig, dass ehrenamtliche Mitarbeit unumgänglich ist, die Entwicklungsplanung aber nur mit professioneller Begleitung gestemmt werden könne. Genau das ist auch geplant.

Der Abend endete in einer Stichwortsammlung, die deutlich macht, was den Bewohnern der Bergdörfer besonders wichtig ist und die Walter von der Heide so zusammenfasste: „Die Einbindung der Verwaltung, die Ortsteile als Gemeinschaft, die Einbindung junger Menschen in die Dörfer, dorfübergreifende Initiativen, freundlicher Eindruck der Ortschaften, die Bereitschaft zum Mitdenken und zur Mitarbeit.“ Es gibt also genug zu tun.uk



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