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Heike Beckord kündigt Antrag an

Gruppe 17 will volle Stelle für einen Wirtschaftsförderer

BAD PYRMONT. Die Gruppe 17 im Pyrmonter Rat aus SPD, Wir für Pyrmont, Grünen, Linken und FDP will eine volle Stelle für einen städtischen Wirtschaftsförderer beantragen. Das hat die SPD-Fraktionsvorsitzende Heike Beckord auf Anfrage der PN mitgeteilt und einen entsprechenden Antrag angekündigt.

veröffentlicht am 25.09.2018 um 13:59 Uhr
aktualisiert am 25.09.2018 um 15:00 Uhr

„Das dauert uns einfach viel zu lange“, sagt die SPD-Fraktionsvorsitzende Heike Beckord. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Der erste Anlauf der Stadt mit einer hauptamtlichen Wirtschaftsförderin war bekanntlich gescheitert. Seit dem 1. August ist die vom Rat bewilligte halbe Stelle unbesetzt und bis heute noch nicht wieder ausgeschrieben. Ursprünglich wollte die Gruppe 17 die Vorschläge von Bürgermeister Klaus Blome abwarten. „Wir haben mehrfach nachgefragt, aber bis heute gibt es kein Ergebnis. Das dauert uns einfach zu lange“, sagte Beckord am Dienstag den Pyrmonter Nachrichten. „Wir wollen, dass die Stelle so schnell wie möglich ausgeschrieben wird, und zwar als ganze Stelle. Eine halbe Stelle macht keinen Sinn, das haben wir als SPD schon immer so gesehen, aber dafür früher keine Mehrheit gehabt.“

Mit dem Antrag soll die Verwaltung auch beauftragt werden, mit dem Landkreis als Kommunalaufsicht zu klären, ob es von dieser Seite Einwände gibt, denn die Stadt befindet sich in der Haushaltssicherung und die Stelle eines Wirtschaftsförderers ist eine freiwillige Aufgabe. Beckord erinnerte daran, dass man im städtischen Kinder- und Jugendbüro Personalkosten eingespart habe, sodass es finanziellen Spielraum geben könnte.

Vor einigen Wochen hatte der Vorstand der Werbegemeinschaft gefordert, die Aufgabe der Bad Pyrmont Tourismus (BPT) und ihrem Geschäftsführer Karsten Stahlhut zu übertragen. „Wir sind eine Tourismusstadt, aber es geht bei der Wirtschaftsförderung nicht nur um Tourismus, sondern auch um Ladenleerstände und die Ansiedlung von Unternehmen“, so Beckord. „Wo die Stelle innerhalb der Verwaltung angedockt wird, lassen wir offen. Wir können uns aber vorstellen, dass dies auch bei der BPT sein kann.“

Udo Nacke (CDU), Vorsitzender der größten Ratsfraktion, zeigte sich von der Ankündigung der Gruppe 17 überrascht, zumal sie damit den Beratungen des Wirtschaftsbeirates vorgreife. Grundsätzlich gab er zwar zu bedenken, dass sich die Stadt in der Haushaltskonsolidierung befinde, es aber vielleicht einfacher sei, qualifizierte Bewerber für eine volle als für eine halbe Stelle zu finden. „Allerdings waren die Bewerbungen auf die erste Ausschreibung auch nicht schlecht.“ Beraten habe die CDU-Fraktion das Thema, aber noch keinen Beschluss gefasst, so Nacke. Was die Anbindung an die BPT angehe, sehe seine Fraktion die Stelle eher als Stabstelle beim Bürgermeister als bei der BPT.

Bürgermeister Blome war am Dienstag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Bei einem Bürgergespräch der CDU Ende August hatte er festgestellt, dass sich die halbe Stelle nicht bewährt habe und hinzugefügt: „Sie müsste ausgebaut werden.“ Die Stadtverwaltung arbeitet derzeit an verschiedenen Modellen.



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