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Konzept für die nächsten 5 Jahre

Gruppe 17: Stadtverwaltung soll Onlinedienste anbieten

BAD PYRMONT. Die Gruppe 17 will den Bemühungen der Stadtverwaltung, digitale Onlinedienste anzubieten, einen Schub geben. Sie hat bei Bürgermeister Klaus Blome (parteilos) die Benennung eines „Digitalisierungsbeauftragten“ zum 1. Januar 2019 beantragt, der ein Umsetzungskonzept für die nächsten Jahre entwickeln soll.

veröffentlicht am 01.11.2018 um 12:51 Uhr
aktualisiert am 01.11.2018 um 19:30 Uhr

„Unser Ziel ist eine Art digitales Stadtbüro“, sagt Uwe Bechbühler von „Wir für Pyrmont“. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Dass es im Rathaus bei der Umsetzung der Digitalisierung noch viel Luft nach oben gibt, was das Angebot von Onlinediensten angeht, ist bekannt. Viel können die Pyrmonter bislang noch nicht per Internet erledigen. Dabei gibt es für eine Stadtverwaltung reichlich Möglichkeiten. Die reichen von der Anzeige aktueller Wartezeiten im Bürgerbüro über die Anmeldung einer Versammlung bis hin zur Onlinesuche nach Fundsachen, um nur einige wenige zu nennen. „Unser Ziel ist eine Art digitales Stadtbüro“, sagt Gruppenmitglied Uwe Brechbühler von der Wählergemeinschaft „Wir für Pyrmont“, aus deren Reihen die Initiative für den Antrag gekommen ist. Gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Jens Falke hat er sich Gedanken darüber gemacht, wie der Kontakt zwischen Bürgern und Stadt transparenter, einfacher, effizienter und schneller gestaltet werden könnte. Sie möchten zum Beispiel, dass es möglich ist, Antragsverfahren online durchzuführen. „Dazu gehört es auch, dass sich ein Antragsteller online über den Bearbeitungsstand informieren kann. Das spart die vielen Anrufe und entlastet auf diese Weise auch die Mitarbeiter in der Verwaltung“, so Brechbühler, der dabei nicht nur an die Bauanträge denkt. „Das macht gleichzeitig die Arbeit der Verwaltung transparenter“, so Falke.

In einem sollte nachm den Vorstellungen der Politiker verwaltungsintern ein Konzept erstellt werden, das bereits geplante und kurz- bis mittelfristig umsetzbare Maßnahmen für den Zeitraum von 2019 bis 2023 in den verschiedenen Fachgebieten zusammenführt. Das soll mit zeitlichen Zielvorgaben versehen sein, um eine bessere Planung und Begleitung der Umsetzung im Rahmen des Projektmanagements zu gewährleisten. Darüber hinaus soll der Politik regelmäßig Bericht erstattet werden. „Das Internet ist keine Moderscheinung, die vorbeigeht“, meint Falke. „Heute lassen sich alle möglichen Dinge online erledigen, warum sollte eine Stadt davon ausgenommen werden“, ergänzt Brechbühler. Ihr Antrag soll möglichst bald im Fachausschuss beraten werden. Letztlich bleibt es Angelegenheit des Bürgermeisters, über die Digitalisierung zu entscheiden.

„Das macht die Arbeit der Stadtverwaltung transparenter“, meint Jens Falke von „Wir für Pyrmont“. Foto: uk


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