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Ortsverband zieht positive Bilanz

Grüne mit Gruppe 17 zufrieden

BAD PYRMONT. Die Vorstandsspitze im Ortsverband der Grünen wurde im Amt bestätigt. Zugleich zog man eine positive Bilanz hinsichtlich der Zusammenarbeit der Fraktionen in der „Gruppe 17“.

veröffentlicht am 15.02.2018 um 13:26 Uhr

Ute Michel (rechts) und Angelika Sieland bilden die wiedergewählte Vorstandsspitze. Foto: ti
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Klaus Titze Reporter
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Es war im Grunde keine große Überraschung, dass die anwesenden sechs Mitglieder im Ortsverband der Grünen, der kleinsten, aber mit aktivsten Ortsverband im Landkreis, wie die Vorsitzende Ute Michel bemerkte, den bisherigen Vorstand im Amt durch Wiederwahl bestätigte. So befanden und befinden sich auch weiterhin Ute Michel und Angelika Sieland in der direkten Vorstandsspitze, die durch Dr. Kai Bodien verstärkt wird.

Nach einer kurzen Rückschau auf die vergangenen zwei Jahre, in denen sich der Ortsverband neben selbst initiierten Veranstaltungen auch mit drei Wahlkampagnen vor Ort zu beschäftigen hatte, richtete die neu wieder ins Amt gewählte Vorsitzende Ute Michel den Blick auf die aktuelle Ratsarbeit. „Als für unsere kleine Ortsvertretung sehr positiv hat sich bislang gezeigt, dass wir uns in häufigen Treffen mit unseren Mitgliedern und weiteren an unserer Arbeit Interessierten eine Rückkopplung zu unserer Tätigkeit holen und uns von möglichen Perspektiven anregen lassen“, beschrieb sie die unmittelbare Basisarbeit in Bad Pyrmont.

Darüberhinaus könne jedoch auch festgestellt werden, dass sich ihre kleine Ratsfraktion gewinnbringend in die Gruppe 17 habe einbringen können. Sowohl sie als auch Leonie Glahn-Ejikeme berichteten übereinstimmend von gegenseitig respektierenden Streitkultur in der Gruppe 17. „Wohl wenige haben dieser Gruppe zugetraut, dass sie harmonisch miteinander und dauerhaft zusammen arbeiten kann. Eine Mehrzahl hat wohl damit gerechnet, dass diese Mehrheitsbildung bereits nach kurzer Zeit auseinanderbrechen wird“, resümierte Michel.

Diese Art der Zusammenarbeit veranlasste Glahn-Ejikeme, sich zu wünschen, dass ihnen auch das Einbeziehen der anderen großen Fraktion gelingen möge, indem man alle Optionen auf einen Tisch lege und das Beste für die Stadt herausfiltere.

Schmerzlich vermisse man seitens des Vorstandes die Grüne Jugend in Bad Pyrmont, zumal sich zunächst eine aktive Mitarbeit abzeichnete. Doch beruflicher Weggang oder auch anderweitige Interessenverschiebungen hätten dann doch deren Auflösung verursacht. „Aktuell arbeiten wir auf Kreisebene daran, eine aktive Grüne Jugend zusammen zu bringen“, konnte Michel berichten.

Auf den Landkreis bezogen wartete sie dann noch mit einer zusätzlichen Überraschung für die anwesenden Mitglieder auf. Dort werde nämlich in Kürze ebenfalls ein neuer Vorstand gewählt, da die beiden Vorsitzenden gemeinsam ihre Ämter niedergelegt hätten. Sie habe sich nun entschlossen, eben für den Vorsitz im Kreisverband der Grünen zu kandidieren, da sie dessen Arbeit durch ihre Tätigkeit als Beisitzerin bereits habe kennenlernen können. Die anwesenden Mitglieder gaben ihr hierzu ein einstimmiges Votum für ihre angestrebte Kandidatur.

Zum weiteren Ausblick zählte noch die Nennung diverser Aktivitäten. So wolle man wieder am 12. März am „Fukushima-Marsch“ vom Europa-Platz aus teilnehmen. Am 22. März werde man zum Tag des Wassers gemeinsam mit dem Holzmindener Ortsverband in Ottenstein über Wasserqualität eine Veranstaltung abhalten. Das sei auch deshalb verabredet worden, da Ottenstein wegen des beeinträchtigten Trinkwassers auf der Hochebene aktuell das Trinkwasser aus Bad Pyrmont erhalte. So bekämpfe man das Symptom, aber nicht die Ursache der Verunreinigung.

Am 25. April werde der Ortsverband gemeinsam mit den Quäkern im Quäkerhaus über das Atombomben- und Raketenarsenal in Büchel (Eifel) informieren. Das passe auch gut zu dem am 26. April anstehenden Gedenktag anlässlich des Reaktorunfalls in Tschernobyl.

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