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Prüfung der Leistungsfähigkeit von Feuerwehren und Hilfsorganisationen auf Herz und Nieren

Großübung in Lemgo

Lemgo. Im Kreisgebiet Lippe mit Schwerpunkt in der Alten Hansestadt Lemgo fand die Großübung „Hohes Wasser“ statt. In einem sehr umfänglichen Übungsszenario wurde die Leistungsfähigkeit von Feuerwehren und Hilfsorganisationen auf Herz und Nieren geprüft. Neben dem Katastrophenschutzstab des Kreises Lippe kamen auch die „Stäbe für außerordentliche Ereignisse“ (SAE) in den Städten Detmold, Bad Salzuflen, Lage und Lemgo zum Einsatz. Der Schwerpunkt des gesamten tatsächlichen Übungsszenarios lag auf dem Gebiet von Lemgo.

veröffentlicht am 31.03.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 19:41 Uhr

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Insgesamt beteiligten sich daran 340 Übungskräfte. Beteiligte Einheiten waren die Feuerwehr Lemgo, Bezirksreserve 4 aus Lippe/Gütersloh, Technische Einsatzleitung, Technisches Hilfswerk, Rotes Kreuz, Johanniter-Unfallhilfe, Malteser- Hilfsdienst, Einsatzeinheit Gütersloh der Hilfsorganisationen, Krisenstab Kreis Lippe, Stäbe Detmold, Bad Salzuflen und Alte Hansestadt Lemgo. Dabei wurden mehrere Hochwassersituationen in Lemgo, die Notlandung eines Hubschraubers, ein Stromausfall in Teilflächen des Lemgoer Stadtgebietes und die Errichtung einer Notunterkunft geübt. Mehrere hinzukommende Nebenschauplätze infolge von Starkregen und Sturm forderten die Leistungsfähigkeit der Männer und Frauen der Lemgoer Wehr und zeigten dabei auch ihren hohen Ausbildungsstand. Im Szenario wurde dann eine weitere Verschlechterung der Wetterlage zugrunde gelegt, die den Stab zur Anforderung der Bezirksreserve veranlasste. Diese rückte aus dem Raum Gütersloh an. Am Samstag kam es dann noch dicker. Geübt wurden ein größerer Brand im Bereich des Blomberger Weges, steigende Pegel der Bega, Sandsacksperren, der Einsatz von Großpumpen und letztlich die Gefährdung der Lemgoer Neustadt durch Überflutung sowie die Evakuierung der Anwohner. Aufgrund der sich verschärfenden Lage stufte Landrat Friedel Heuwinkel die Situation als ein Großschadensereignis ein. Der Krisenstab des Kreises Lippe wurde am Samstag um 7.30 Uhr alarmiert und traf sich im Feuerwehrausbildungszentrum. Von dort koordinierten sie zentral die Übungseinsätze im gesamten Kreisgebiet. Die Städte Detmold und Lage schalteten in der Übung ihr vorbereitetes Bürgertelefon im Krisenfall und die Mitarbeiterinnen wurden durch eine ganze Anzahl von vorbereiteten Anrufen gefordert.



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