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Landkreis stellt klar: „Die geplante Erweiterung wird auch für Bad Pyrmont gelten“

Großraumtarif für alle Bahnhöfe

Bad Pyrmont. „Die geplante Erweiterung des kostengünstigeren Großraumtarifes wird sich auf alle Bahnhöfe im Kreisgebiet erstrecken und nicht am Hamelner Bahnhof haltmachen.“ Mit dieser Feststellung hat der Landkreis Hameln-Pyrmont gestern für Klarheit gesorgt, nachdem Pyrmonter Kreistagsabgeordnete deswegen ihre Sorge geäußert hatten.

veröffentlicht am 11.02.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 03:41 Uhr

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Kreiskämmerer Carsten Vetter war offenbar einer Fehlinformation aufgesessen, als er anlässlich einer Haushaltsklausur der CDU-Kreistagsfraktion davon gesprochen hatte, dass im ersten Schritt nur Bad Münder und Hameln in den Tarif des Großraumverkehrs Hannover (GVH) einbezogen werden. Diese Feststellung korrigiert er gestern gegenüber dieser Zeitung. „Auch die Bahnhöfe der S-Bahn Linie 5 von Bad Pyrmont über Emmerthal, Hameln und Bad Münder Richtung Hannover sowie die Bahnverbindung von Hessisch Oldendorf über Hameln, Coppenbrügge, Voldagsen und Osterwald Richtung Hildesheim zählen dazu.“

„Jeder macht mal einen Fehler, aber wir haben auf mehrmaliges Nachfragen eine andere Auskunft bekommen“, begründete Ursula Körtner (CDU) den Schritt in die Öffentlichkeit. Das habe nichts mit Hysterie zu tun gehabt. „Mit der Richtigstellung können wir ja zufrieden sein. Wir sind froh, dass der Landkreis deutlich festgestellt hat, das auch Bad Pyrmont dabei ist. Das ist jetzt geregelt.“

„Unterstützung für die Umsetzung dieses Projektes signalisiert auch der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies“, bekräftigte gestern Landrat Tjark Bartels. Er habe den Minister in der vergangenen Woche am Rande des Celler Landräteseminars getroffen. Er sei sich mit Lies einig, dass die Ausdehnung des Großraumtarifs ein gutes Projekt sei, das die Attraktivität des Lebens- und Arbeitsraumes Hameln-Pyrmont enorm steigere und den Bahnfahrern günstigere Tarife beschere.

Allerdings gibt es noch ein großes Fragezeichen. Die konkrete Einführung des GVH-Tarifs hier vor Ort hängt laut Bartels nun in hohem Maße von der noch festzulegenden Höhe der Regionalisierungsmittel vom Bund ab, mit denen der schienengebundene Nahverkehr finanziert wird. „Diese Höhe hat aber keinen Einfluss auf den Umfang der Erweiterung“, bekräftigte Vetter. „Wenn wir den Vertrag mit dem Großraumverkehr Hannover schließen, dann für alle Bahnhöfe im Landkreis.“

Fraglich ist bekanntlich eher, ob das vom Landkreis favorisierte Modell zum Tragen kommt oder das des Landes für ein einheitliches Ticketsystem in ganz Niedersachsen.uk

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