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Neugierde auf den Baby-Panther wächst – und Samstag wird gefeiert

Großer Auftritt zum Fest im Zoo?

Bad Pyrmont. Noch genießt er die Streicheleinheiten seiner menschlichen Pfleger mit sichtlichem Behagen. Doch seine großen Tatzen und die spitzen Zähne verraten schon jetzt: Bald ist Schluss mit lustig. Denn der schmusig schnurrende Baby-Panther wächst zum gefährlichen Raubtier heran.

veröffentlicht am 07.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 17:21 Uhr

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Am 14. Juli war der noch namenlose Exoten-Nachwuchs im Pyrmonter Tierpark zur Welt gekommen (wir berichteten). Inzwischen gedeiht er prächtig. Dank der Milch seiner Mutter „Sigura“, wiegt er schon fast zweieinhalb Kilo. Aber noch wird der Nachwuchs im warmen Käfig „unter Verschluss“ gehalten. Erst in einer Woche will Tierpark-Chef Linus Kampe ihn ins Freigehege lassen – sofern das Wetter mitspielt.

Doch auch draußen wird der Junior mit seiner Mutter allein sein – streng getrennt von Vater „Kunta“ und Tante „Larisa“, der Schwester seiner Mutter. „Panther sind Einzelgänger. Der Vater würde ihn möglicherweise fressen, und die Tante wäre vielleicht eifersüchtig“, sagt Kampe. „Das wollen wir nicht riskieren.“

Bis zu zwölf Wochen wird der Kleine gesäugt. Dann lernt er allmählich von seiner Mutter, wie man die von den Tierpflegern im Gehege ausgelegten Fleischbrocken findet und frisst. Spätestens mit einem Jahr wird er dann seine Pyrmonter Heimat verlassen und im Tausch gegen ein Tier oder mehrere Tiere seinen Platz in einem anderen Zoo finden.

Der Kleine, der ganz offiziell als „Schwarzer Panther“ geführt wird, gehört übrigens zur Familie der Leoparden. Aus der Nähe gesehen, ist sein Fell denn auch nicht rein schwarz, sondern weist hellere Flecken auf.

Dass Tierpark-Pächter Kampe auf eine offizielle Einweihung seines kürzlich fertiggestellten Neubaus verzichten will (wir berichteten), hat mittlerweile übrigens eine Gruppe von Zoo-Fans mobilisiert: Unter dem Motto „Pyrmonter lieben Ihren Tierpark“ gestaltet sie am Samstag, 14. September, von 11 bis 18 Uhr eine Einweihungsfeier samt Kinderprogramm im Park. Die Idee dazu hatte die Pyrmonterin Ina Borchardt. Als die Tierfreundin aus den PN vom Rechtsstreit zwischen Pächter und Verpächter erfuhr, gewann über die Internet-Plattform Facebook weitere Helfer. Sie betrachtet ihr Fest als Akt der Solidarität mit den Pächtern. Mit den Einnahmen aus dem Verkauf etwa von Gegrilltem und selbst gemachten Salaten soll laut Borchardt der Bau einer neuen Voliere finanziert werden. Hei/jl

Noch genießt er die Streicheleinheiten der Pfleger. Aber schon bald werden sich die Menschen vor dem mittlerweile sieben Wochen alten Panther im Pyrmonter Tierpark in acht nehmen müssen. Einem größeren Publikum könnte das Raubtier-Junge in einer Woche vorgestellt werden – sofern das Wetter es zulässt.Hei



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