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Keine Mittel in den Haushalt eingestellt

Großenberg fehlt Baugenehmigung für den Anbau

Großenberg (ll). Mit großem Elan sieht die Interessengemeinschaft Großenberg der 750-Jahr-Feier des Ortes entgegen. Zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr, die in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen feiert, werde die Interessengemeinschaft ein Zeltfest vom 3. bis 5. Juli organisieren, wie Vorsitzende Martina Deppenmeier bei der Jahreshauptversammlung mitteilte. Dazu werde den Besuchern ein dreitägiges und umfangreiches Programm geboten. Mit dem Dorffest und der Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses am 16. Mai kommt eine stressige und arbeitsreiche Zeit auf die Großenberger zu. „Das Dorfgemeinschaftshaus ist ein einmaliges Projekt, und wir sind froh, dass wir es bekommen haben“, sagte Ortsvorsteher Dirk Wöltje. Mit den Planungen liege man zeitlich wie finanziell gut im Rahmen.

veröffentlicht am 02.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 12:21 Uhr

Deppenmeier
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Einziger, und aus Sicht der Interessengemeinschaft sehr ärgerlicher, Wermutstropfen sei der Anbau an das Feuerwehrhaus. Geplant als baulicher Übergang zum neuen Dorfgemeinschaftshaus liegen hier die Planungen laut Wöltje auf Eis. Denn in den Haushaltsplan für 2009 seien kurzfristig keine Mittel für den Feuerwehrhaus-Anbau eingestellt worden, wie der Ortsvorsteher berichtete. Einerseits schade, andererseits habe die Dorfgemeinschaft die Baumaterialien bereits zusammen, sodass mit dem Bau in Eigenleistung begonnen werden könnte. „Leider fehlt uns aber die Baugenehmigung für den Anbau“, sagte Wöltje – eine Situation, die eigeninitiatives Handeln von Interessengemeinschaft und Feuerwehr unterbindet. „Wenn es aus politischen Gründen schon kein Geld für den Anbau gibt, dann sollte uns wenigstens die Baugenehmigung erteilt werden.“

Am 14. April wird sich der Bauausschuss mit dem Thema befassen. „Es ist jetzt Sache der Politik, über den weiteren Weg zu entscheiden“, so Stadtsprecher Wolfgang Siefert auf Anfrage. „Für einen Bauantrag benötigen wir eine Planung und die kostet Geld. Und ob Geld dafür zur Verfügung gestellt wird, das entscheidet der Rat.“

Wöltje


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