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Inklusives Netzwerk startet durch

Gleich sieben „Ver-rückte Leben“

BAD PYRMONT. Ein richtig großes Jahresprogramm an Veranstaltungen hat der Verein Inklusives Netzwerk Bad Pyrmont in seinem Kulturprojekt „Ver-rückte Leben“ aufgelegt.

veröffentlicht am 17.04.2017 um 20:22 Uhr

Das Inklusive Netzwerk zieht mit dem Kulturprojekt „Ver-rückte Leben“ einen schweren Wagen. Foto: ar
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Autor

Rudi Rudolph Reporter
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Mit vielen Aktionen, Lesungen, Vorträgen und Ausstellungen wollen die Initiatoren im mittlerweile dritten Jahr ihrer Reihe kreative Lösungen für das Zusammenleben aufzeigen und, wie schon mit dem Motto des Weltautismustages am 2. April: „Gemeinsam Barrieren aufbrechen“. Hier ein Blick ins Programm:

11. Mai: In der Wandelhalle wird ein interessanter Vortrag unter dem Titel „Stimmenhören“ geboten, bei dem Diplompsychologin Caroline von Thaysen und Antje Wilfer, Stimmenhörende und Expertin aus Erfahrung, vom Umgang mit Andersartigkeiten erzählen.

19. Mai: An diesem Freitag wird in der Brunnenstraße eine Ausstellung eröffnet, bei der gemeinsam mit dem Berufsförderungswerk auf 20 großformatigen Bildern eine Geschichte von Flucht, Migration und Vertreibung anhand aktueller Berichte von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten und Afrika erzählt wird. Diese Ausstellung läuft bis zum 9. Juli, und die Eröffnung beginnt am 19 Mai um 17 Uhr im Pyrmonter Rathaus.

12. August ab 11.00 Uhr: Für Jung und Alt, Groß und Klein, mit und ohne Handicap ist das Kunterbunte Spielefest gedacht. Dabei werden auf dem Sportplatz an der Windmühle in Eichenborn spielerische Aktionen geboten, bei denen es keine Gewinner oder Verlierer gibt.

14. September: In der Cafeteria der Diakonie Himmelsthür in der Marienstraße heißt es „Die bewegten 60er Jahre“. Eine spannende Präsentation dieser Zeit bietet die Theatergruppe Grenzenlos, wenn es darum geht, die Szenen eines Jahrzehnts darzustellen, das die Welt bewegte und veränderte. Diese Zeit des großen Wandels wird von Menschen mit Handicap präsentiert. Ihre Aufführung weist zurück auf die Anfänge des Fernsehens mit Blick auf den Mond, die Geburtsstunde des Beat oder die gelebte Freizügigkeit der Blumenkinder.

16. September: Die Frage, ob Kühe lila sind, wird an diesem Tag gründlich geklärt. Dann will Ulrike Rosenthal mit Kindern den Bio-Bauernhof Eickermann-Nitsche besuchen und feststellen lassen, welche Farbe Kühe wirklich haben und was die Tiere an Futter und Pflege brauchen. Anschließend geht es durch den Wald zum Schellental, wo bereits Erfrischungen warten.

22. November: Das Haus im Wind mit Birgit Hänning geht unter dem Thema Rauchpuster und Springolin auf die Kreativität von Menschen ein, bei denen „normale“ Sprache nicht ausreicht. Denn, so die Einschätzung der Macher: Menschen mit Besonderheiten verschiedenster Art wissen sich zu helfen. Kabarettisten und Wissenschaftler, Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Neurodiversität bereichern unsere Sprache mit Neuschöpfungen. Diese Lesung findet ab 17.00 Uhr im Konferenzraum des Staatsbades statt.

6. Dezember: Ab 19.30 hat schließlich hat auch der Nikolaustag noch etwas zu bieten. Da wird in der Parkresidenz die Frage gestellt: „Wer hat Grimms Märchen ver-rückt?“ Die Autorin und Diplom-Sozialpädagogin Britta Daniel-Tonn aus Hameln wird aus ihrem Buch Grimms Neue Märchen 2.0 mit viel Gestik, spannend, gewaltfrei und kindgerecht lesen und erzählen.

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