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Stadtwerke Bad Pyrmont luden zu einer Führung durch das Wasserwerk Hohenborn ein

Gesund, wohlschmeckend und relativ hart

Bad Pyrmont (uk). Es kommt aus Millionen Jahre alten Klüften und Spalten, ist klar, frisch und unverzichtbar: Wasser. In Bad Pyrmont kümmern sich die Stadtwerke um dieses kostbare Gut. Zwischen 1,3 und 1,6 Millionen Kubikmeter verbrauchen die Pyrmonter jährlich – bei abnehmender Tendenz, denn die Einwohnerzahl sinkt und moderne Technik hilft, mit Wasser sparsam umzugehen.

veröffentlicht am 20.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 20:21 Uhr

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Doch wo genau kommt das Wasser her? Wassermeister Jürgen Brandt ließ gestern keine Frage offen, als er Interessierte durch das Wasserwerk Hohenborn führte, das 1895 von der Pyrmonter Wasserwerke GmbH gegründet wurde und 1945 in das Eigentum der Stadt überging. Von hier aus werden nicht nur die Kernstadt, Holzhausen, Löwensen und Thal versorgt, sondern auch Teile von Emmerthal und Polle, überwacht von einer Netzwerkzentrale bei den Stadtwerken an der Südstraße.

Die Besucher hatten die seltene Gelegenheit, einen Stollen zu erkunden, der 1895 gut 40 Meter tief in den Berg getrieben wurde und drei flache Brunnen enthält. Doch die reichten 1960 nicht mehr aus, um den Bedarf zu decken. Mit drei Brunnen wurden ergiebigere, tiefer liegende Schichten erschlossen. Außerdem vereinbarte die Stadt mit dem privaten Wasserwerk Emme für die Dauer von 50 Jahren die Lieferung von 1000 Kubikmeter täglich. Dieser Vertrag endet in zwei Jahren.

Auf dem Weg nach oben reichert sich das Wasser mit lebenswichtigen Mineralien wie Magnesium und Calcium an, die zum einen unersetzlich für zahlreiche Lebensfunktionen sind, aber auch den relativ hohen Härtegrad bestimmen. Dafür sei das Wasser aber von hervorragender Qualität, gesund und wohlschmeckend, versicherte der Wassermeister. Davon konnten sich die Gäste an einer Wasserbar dann selber überzeugen.

Hochwertige Technik setzen die Stadtwerke ein, um die Pyrmonter mit Wasser zu versorgen. Die Pumpe, die Wassermeister Jürgen Brandt (li.) hier erklärt, fördert bis zu 240 Kubikmeter Wasser je Stunde.

Foto: uk



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