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Walter Dietrichkeit hat ein besonderes Präsent fürs Stadtarchiv

Geschichte in fünf Aktenordnern

BAD PYRMONT. Fünf dicke Ordner liegen auf dem Tisch, vollgepackt mit zahlreichen Fotos, Berichten und persönlichen Erinnerungen, die in vielen Jahren von Walter Dietrichkeit fein säuberlich und akribisch zusammengetragen und abgeheftet worden sind. Fünf Ordner, die Städtepartnerschaftsgeschichte über Anzio, Heemstede und Bad Freienwalde wiedergeben.

veröffentlicht am 15.02.2018 um 13:27 Uhr

Marianne Weiland und Dr. Dieter Alfter stöbern in den von Walter Dietrichkeit (Mitte) überreichten dicken Ordnern. foto: ti
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Autor

Klaus Titze Reporter
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„Herr Dietrichkeit hatte uns, den Mitgliedern des Partnerschaftsvereins, schon im vergangenen Jahr die Möglichkeit gegeben, einen Einblick in seine umfangreiche Sammlung erhalten zu können“, berichtet die Vorsitzende des Vereins, Marianne Weiland. „Nun jedoch sind wir der Meinung, dass es nur einen Ort geben kann, an den diese geschichtliche Darstellung gehört, nämlich ins Archiv der Stadt Bad Pyrmont!“ Städtepartnerschaft sei ja nicht die Angelegenheit weniger Aktiver, die sich um die Weiterführung und darum bemühen, sie mit Leben zu füllen, sondern sie sei eine Angelegenheit aller Bürger Bad Pyrmonts. Und deshalb gehöre eine derartig fantastische Sammlung dorthin, wo sie von interessierten Bewohnern Bad Pyrmonts eingesehen werden kann.

Und schon beginnen sie, der Archivverantwortliche Dr. Dieter Alfter und Walter Dietrichkeit, mit dem Stöbern in den übervollen Ordnern. Dabei bleibt es nicht aus, dass sich sogleich Erinnerungen bei dem spendenden Senior einstellen, denn er sei unter anderem auch als ehemaliges Ratsmitglied in allen drei Partnerstädten gewesen und habe schöne Erlebnisse verbuchen können.

Staunend hören Archivar und Vorsitzende zu, wie es regelrecht aus dem Erzähler heraussprudelt. „Wir haben sicherlich auch schon einen Fundus an städtischen Akten, die Aufschluss über unsere drei Städtepartnerschaften und deren Geschichte geben“, sagt Dr. Alfter. Doch in diesen Ordnern seien auch eine Menge Fotos und persönliche Eindrücke und Beobachtungen festgehalten, die eine partnerschaftliche Verbindung dreier Städte aus einer ganz anderen, persönlichen Perspektive zeigen, dokumentieren und im Fall von Heemstede und Bad Freienwalde bis an die Wurzeln zurückführen. „Das sind wertvolle Dinge, die auch ein Archiv lebendig und spannend werden lassen“, freut sich der Archivleiter über das umfangreiche und gewichtige Geschenk.

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