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Geldwäsche mit fingierten Rechnungen? Betrüger stellt sich

Bad Pyrmont/Lippe (red). Der mutmaßliche Betrüger, der in Bad Pyrmont Kunden der Stadtwerke mit fingierten Stromrechnungen abkassieren wollte, hat sich am Mittwoch der Kriminalpolizei in Detmold gestellt. Der 39-Jährige erschien in Begleitung seines Rechtsanwaltes und gab laut Polizeisprecher Uwe Bauer zu, ein Konto für die angeblichen Rechnungen zur Verfügung gestellt zu haben.

veröffentlicht am 20.10.2010 um 14:28 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 01:21 Uhr

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Bad Pyrmont/Lippe (red). Der mutmaßliche Betrüger, der in Bad Pyrmont Kunden der Stadtwerke mit fingierten Stromrechnungen abkassieren wollte, hat sich am Mittwoch der Kriminalpolizei in Detmold gestellt. Der 39-Jährige erschien in Begleitung seines Rechtsanwaltes und gab laut Polizeisprecher Uwe Bauer zu, ein Konto für die angeblichen Rechnungen zur Verfügung gestellt zu haben.
 Seit Anfang der Woche waren nicht nur in Bad Pyrmonts sondern bundesweit bei Privat- und Geschäftsleuten Zahlungsaufforderungen eingegangen. „Bislang sind keine Schäden bekannt geworden und werden wohl auch nicht mehr entstehen, da die angegebenen zwei Konten entsprechend blockiert sind“, berichtete Bauer am Mittwoch.
 Die Detmolder Kripo war dem 39-jährigen Kontoinhaber seit dem Dienstagnachmittag auf den Fersen, er blieb aber bis gestern untergetaucht. Es zeichnet sich ab, dass seine Tatbeteiligung sich auf das Bereitstellen der Konten beschränkt. „Bei derartigen Verdachtsmomenten besteht in jedem Fall der Verdacht der Geldwäsche“, sagte Bauer. Die näheren Umstände zum Erstellen und Versenden der Briefe beziehungsweise deren Drahtzieher seien noch nicht bekannt.
 Die Anschreiben an die „Kunden“ waren augenscheinlich professionell gefertigt und mit Kontonummern von Geldinstituten aus Lippe angegeben. Trotzdem flog der Schwindel schnell auf und alle beteiligten Behörden und Institutionen reagierten sofort, um Schäden zu vermeiden. Aus ermittlungstaktischer Sicht wollte die Polizei gestern keine weiteren Details bekannt geben.



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