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„Ludwig und Hanna Klinge-Stiftung“ schüttete im ersten Jahr 15000 Euro für Schulen in Bad Pyrmont und Lügde aus

Geld für Bewerbungstrainer, Lernzentrum und Mischpult

Bad Pyrmont (yt). 15000 Euro haben das Humboldt-Gymnasium und die Max-Born-Realschule aus Bad Pyrmont sowie die Lügder Johannes-Gigas-Realschule erhalten. Das ist der Ertrag der „Ludwig und Hanna Klinge-Stiftung“, die vor einem Jahr von dem Ehepaar ins Leben gerufen und mit einer halben Million Euro ausgestattet worden war (wir berichteten).

veröffentlicht am 27.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 04:21 Uhr

Freuen sich über die erste Ausschüttung (von links): Petra Kuhn,
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Ein Jahr lang arbeitete nun nicht nur das Geld, sondern auch der Stiftungsvorstand mit dem Volksbank-Direktor Reinhold Reker, der Wertpapier-Spezialistin Petra Kuhn und der Volksbank-Residenzleiterin Elisabeth Ewers aus Lügde, um selbst in Finanzkrisenzeiten noch diese ansehnliche Summe zu erwirtschaften – letztere sogar ehrenamtlich, so dass die kompletten Erträge den Schülern zugutekommen. „Wir haben die 500000 Euro in Wertpapieren angelegt und dabei das Geld weit gestreut. Längerfristige Anlagen mit kürzen kombiniert, so dass wir einerseits eine gute Rendite erwirtschaften konnten, andererseits aber auch Gelder loseisen konnten, um die Schulen zu bedienen“, erklärte Petra Kuhn die Strategie, die sowohl vom Finanzamt als auch von der Stiftungsaufsicht abgesegnet werden musste.

Mit einem Dank an das Stifterehepaar Klinge nahmen die Schulleiter die Schecks entgegen. Das Geld fließt aber nicht in den Schulalltag, sondern in besondere Projekte, deren Konzept sie vorlegen mussten. So nutzt Barbara Wendeln-Henke die zugeteilten 4000 Euro, um einen Coach zu bezahlen, der die Zehntklässler der Max-Born-Realschule im nächsten Schuljahr in den Techniken und Methoden der Bewerbung fit machen soll. Zudem wird ein Benimmkurs mit einer Tanzschule organisiert.

Uwe Tillmanns will in der Lügder Realschule ein Selbstlernzentrum mit Computern und digitalen Medien einrichten: „Wir möchten acht PC anschaffen, einen Server und die Peripherie-Geräte.“

Da das Humboldt-Gymnasium einen Schwerpunkt auf den musisch-kulturellen Bereich setzt, wie der stellvertretende Schulleiter Georg Muschik ausführte, solle der Betrag von 5500 Euro in ein neues Mischpult investiert werden. „Wenn der Musikpavillon energetisch saniert wurde, soll die Theater-AG auch mit entsprechendem Equipment ausgestattet sein“, fügte er hinzu. Auch die Radio-AG werde von der neuen Technik profitieren, die weit teurer sein werde, als die zugeteilten 5500 Euro. Aber mit Hilfe des Elternvereins und vielleicht auch weiterer Förderer werde man auch die restlichen Mittel auftreiben.

Reinhold Reker fügte noch hinzu, dass die Stiftung durchaus ausgeweitet werden könne. „Wer sich berufen fühlt und keine eigene Stiftung gründen will, kann in diese Stiftung einbezahlen.“

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