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Mitglieder des Pyrmonter Jugendparlaments planen fünftägige Klausurtagung

Gehirnjogging in Göttingen

Bad Pyrmont. Wenn erwachsene Politiker sich zur Erarbeitung von Konzepten und neuen Strategien an einen anderen Ort zurück ziehen, nennen sie das in aller Regel Klausurtagung. So etwas in der Art planen auch die Mitglieder des Pyrmonter Jugendparlaments, wenn sie sich gemeinsam Ende Januar für fünf Tage nach Göttingen begeben werden. Und so, wie sich die erarbeitete Tagesordnung für ihre Reise liest, ist anstrengendes Gehirnjogging angesagt.

veröffentlicht am 15.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 23:21 Uhr

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Autor:

von Klaus Titze
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Vorbereitend hatten sich die jungen Leute von der Jugendpflegerin des Fleckens Aerzen informieren lassen und den dortigen Jugendtreff in den Kellergewölben der Domänenburg besucht. Beeindruckt schilderten mehrere Mitglieder, wie Aerzener ihren Jugendraum atmosphärisch und mit Wohlfühlfaktor selbst gestaltet haben und welches vielfältige Angebot unterschiedlichsten Altersgruppen zur Verfügung steht. „Es ist halt etwas völlig anderes und mit unserem, von außen wie ein Präsentierteller wirkenden, farblosen Treffpunkt am Schulzentrum absolut nicht zu vergleichen“, fasste Justus Hase die Beiträge zusammen. Der Vorsitzende des Pyrmonter Jugendparlaments könne sich mit dem in Aerzen formulierten Ziel identifizieren, welches besagt: „Erfolg in der Jugendarbeit ist, wenn sich Kinder und Jugendliche in den Angeboten wiederfinden und sich als Mitgestalter des Prozesses verstehen.“

Hase kündigte an: „Wir werden unsere Fahrt nach Göttingen auch dazu nutzen, uns intensiv Gedanken über eine Neugestaltung des Jugendraumes zu machen.“ Dabei wird es nicht bleiben, denn auch die Zukunft der von Pia Wagner geschaffenen Einrichtung „Kreativraum“ an der Lortzingstraße soll in Göttingen auf dem Programm stehen (siehe auch Bericht auf Seite 10). Dieser von jungen Menschen aufgrund kreativer Ideen vielzählig besuchte Ort erfordere Engagierte, die sich demnächst um eine Weiterführung kümmern müssen, so Hase.

Dass sich auch bereits Erfolge hartnäckigen Nachhakens einstellen, konnte Hase ebenfalls berichten. So sollen nach Auskünften aus dem Rathaus in diesem Frühjahr vom Jugendparlament angeregte Gestaltungsmaßnahmen umgesetzt werden. Dazu zählen ein Rollerparkplatz entlang des Fachklassenhauses an der Humboldtstraße, Tischtennisplatten vor der Aula der Realschule und die Umgruppierung von Sitzbänken.

In Gesprächen mit dem Gärtnermeister des Bauhofes legte sich das Jugendparlament auch auf die Veränderung der Grünflächen auf dem Gelände des Schulzentrums wie auf eine Neugestaltung der Fläche am Aula-Vorraum fest. Während zwei Bänke von der Stadtsparkasse bereits zugesagt worden sind, die am Haupteingang der Realschule und an der Solaranlage am Gymnasium aufgestellt werden sollen, ist die Beschaffung einer Sitzgruppe in Form eines Sitzkreises noch ungeklärt. Über die Gestaltung wollen sich die jungen Pyrmonter Parlamentarier ebenfalls während ihrer Fahrt nach Göttingen beraten.



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