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Ausschuss segnet Querungshilfe ab

Gegen die Raser: Reelle Chance für Insellösung in Thal

Bad Pyrmont (jl). Die von der SPD/Muchow-Ratsfraktion vorgeschlagene Verkehrsinsel für die Thaler Ortseinfahrt am „Erlengrund“ hat eine weitere Hürde genommen. Wie schon zuvor im Ortsrat von Thal, so segneten nun auf die Politiker im Ausschusses für Feuerschutz, Sicherheit und Verkehr den Antrag ab. Das letzte Wort haben die Politiker im Rat.

veröffentlicht am 07.05.2009 um 20:50 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 07:21 Uhr

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Wie teuer der Bau der Querungshilfe wird, vermag Ordnungsamtsleiterin Sabine Spiegel zwar noch nicht zu sagen. Fest steht aber: Obwohl die Hauptstraße eine Landesstraße ist, stehen beim Land nach Auskunft der zuständigen Straßenbau-Behörde in Hameln „keine Mittel bereit“. Aber immerhin: „Die Behörde duldet die Maßnahme“, so Spiegel.

Bevor Bad Pyrmonts Sicherheits-Politiker abstimmten, schilderte die Fachgebietsleiterin die Situation in Thal: „Es ist wichtig, dass wir uns nicht vom überregionalen Verkehr abkoppeln.“ Deshalb müsse die Insel durch eine „Verschwenkung“ der Fahrbahn so gestaltet werden, dass auch Schwertransporte – rund 300 am Tag – noch passieren könnten.

Anders als der aus Kostengründen nach einer Intervention der CDU zurückgezogene erste Antrag der SPD, sowohl am Erlengrund als auch in Eichenborn einen Kreisel zu bauen, können mit der Insel-Lösung in Thal nun auch die anderen Fraktionen leben.

So erklärte Willi Brankov die Zustimmung der CDU und auch Oliver Steinwedel (FDP) nannte die Querungshilfe eine „ganz gute Sache“.

Auch Thals Ortsvorsteher Georg Falkenberg (SPD) kommt die Verkehrsinsel entgegen. Denn am Gefahrenpunkt aus Richtung Welsede genügen ihm und vielen anderen Thalern die 70er-Schilder nicht. „Sie stehen zu nah am Ortseingang“, so seine Einschätzung. Mit Blick auf die Familien mit „zwölf kleinen Kindern im Erlengrund“ hofft er, dass die Verkehrsinsel den Fußgängern und Radfahrern das Überqueren der Fahrbahn in Zukunft erleichtern wird. Er könnte sich allerdings noch zusätzlich vor dem Ortseingang ein Überholverbots-Schild vorstellen.

Die Situation in Eichenborn soll noch einmal in den Fraktionen beraten werden.



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