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Stadtforst regelt die Anmeldung und Bestellung neu

Gabeholz nur noch mit Ausweis

Bad Pyrmont. Die Stadtforst Bad Pyrmont will dem Missbrauch bei der Verwertung von kostenlosem Gabeholz aus Pyrmonter Wäldern einen Riegel vorschieben und wieder für eine bestimmungsgemäße Verwendung sorgen. Künftig sind nicht mehr die Ortsvorsteher oder die Ortsbürgermeister für die Anträge zuständig, sondern nur noch die Forstverwaltung im Rathaus.

veröffentlicht am 28.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 14:21 Uhr

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Gabeholzberechtigungen sind nach dem alten Staatsvertrag an die Feuerstelle, also an ein Grundstück gebunden. Doch die Stadtforstverwaltung hatte zunehmend Missbrauch festgestellt, weil Nutzungsberechtigte ihre Anteile an Dritte verkaufen, die damit auf dem Brennholzmarkt weitaus höhere Preise erzielen – sozusagen von der Stadt mit Steuermitteln indirekt subventioniert. Immerhin fallen nach Angaben von Stadtforstchef Uwe Schenkemeyer jährlich 1500 Raummeter Gabeholz im Wert von 52 000 bis 62 000 Euro an.

Antragsberechtigte sind die Eigentümer der Grundstücke, auf denen die Berechtigungen liegen, beziehungsweise deren bevollmächtigte Mieter. „Da uns nicht alle Berechtigten bekannt sind, werden die Antragsteller gebeten, sich bei Bedarf auszuweisen“, erläutert Schenkemeyer das künftige Verfahren. „Jeder Berechtigte muss persönlich zu uns kommen.“

Die Fraktion aus Bürgersinn und FDP hatte es kürzlich als nicht mehr zeitgemäß bezeichnet, die Gabeholzberechtigung an Feuerstellen zu binden und hatte die Auszahlung von Nutzungsentschädigungen vorgeschlagen, wenn Gabeholz nicht selbst von den Berechtigten genutzt werde. Doch dafür gebe es noch Klärungsbedarf mit dem Land Niedersachsen, hieß es. Stadt und Land teilen sich die Bewirtschaftung der Wälder, die früher dem Fürsten von Waldeck und Pyrmont gehörten.

Anträge auf Gabeholz für das kommende Jahr können Berechtigte ab Montag im Rathaus (Zimmer 230, 239 und 243) stellen. Die Bereitstellung folgt ab Januar 2014.uk



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