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Fürstentreff soll alle Ausgaben und Einnahmen offen legen

Bad Pyrmont (uk). Die Stadt will von der bisherigen Praxis, dem Verein Pyrmonter Fürstentreff einen pauschalen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro abrücken, denn das sei nicht mehr adäquat. Der Zuschuss soll sich künftig im vielmehr im Rahmen einer Defizitabdeckung anhand der dargelegten Gesamtfinanzierung orientieren.
 Dass der Kultur- und Sportausschuss diesem Vorschlag der Verwaltung nur

veröffentlicht am 22.04.2010 um 11:52 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 13:21 Uhr

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Bad Pyrmont (uk). Die Stadt will von der bisherigen Praxis, dem Verein Pyrmonter Fürstentreff einen pauschalen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro abrücken, denn das sei nicht mehr adäquat. Der Zuschuss soll sich künftig im vielmehr im Rahmen einer Defizitabdeckung anhand der dargelegten Gesamtfinanzierung orientieren.
 Dass der Kultur- und Sportausschuss diesem Vorschlag der Verwaltung nur widerstrebend zustimmte, hat einen Grund: mit dem Verein hatte das Rathaus diese Vorgehensweise nicht abgesprochen. Der Verein tue schließlich etwas für die Stadt und nicht für den Verein selbst, lautete die übereinstimmende Auffassung von Oliver Steinwedel (FDP) und Hans-Herbert Webel (SPD).
 Bereits im November hatte der Fürstentreff e.V. seinen Zuschuss zur Entleihung der Kostüme und Perücken für das Fürstenfrühstück und den Umzug zum Weihnachtsmarkt der Werbegemeinschaft gestellt. Die Veranstaltung habe sich in den letzten Jahren zu einem Publikumsmagneten und Veranstaltungshöhepunkt entwickelt, von dem Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie in nicht unerheblichem Maße profitierten, so die Begründung.
 Künftig wird der Verein aber eine Aufstellung sämtlicher Ausgaben als auch Einnahmen offenlegen müssen, will er in den Genuss eines Zuschusses gelangen, der maximal 5000 Euro betragen soll, Dies sei so üblich, hieß es aus dem Rathaus und damit würden auch alle Antragsteller gleich behandelt werden.
 Zumindest im Fall der alljährlichen Staatsbad-Veranstaltung „Kleines Fest im großen Kurpark“ handhabt die Stadt das allerdings anders. Hier wird ein fester Zuschuss in Höhe von 2000 Euro gewählt. Auch für das Jahr 2010 hält die Stadt an dieser Praxis fest.



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