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Ehrung für Martha Heuwinkel

Fürsorge wird belohnt

Lippe. Durch ihren jahrzehntelangen Einsatz im sozialen Bereich hat Martha Heuwinkel aus Kalletal anerkennenswerte Verdienste erworben. Im Schlosskrug Heidelbeck nahm sie jetzt die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland feierlich aus den Händen von Landrat Friedel Heuwinkel entgegen. „Frau Heuwinkel, was Sie geleistet haben, Ihre Hilfsbereitschaft, Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihre Fürsorge für Ihre Mitmenschen ist für Lippe ein vorbildliches Paradebeispiel“, dankte der Kommunalpolitiker der Ordensträgerin im Namen des Bundespräsidenten.

veröffentlicht am 20.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:21 Uhr

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Martha Heuwinkel übernahm im Alter von 21 Jahren nach dem Tod ihrer Mutter die Versorgung ihres Vaters und des Bruders. Daneben unterstützte sie die elterliche Tischlerei und half in der kleinen Landwirtschaft mit. 1975 sorgte sie für die häusliche Pflege ihres Vaters. Bis zu seinem Tod im Jahr 1980 erfüllte sie alle damit verbundenen Aufgaben ohne Inanspruchnahme eines Pflegedienstes.

Von 1998 an hat sie auch ihren mit zunehmendem Alter pflegebedürftigen Ehemann versorgt, bis er 2005 im Alter von 100 Jahren starb. Martha Heuwinkel habe sich immer liebevoll und rund um die Uhr um ihn gekümmert, ohne auch hier einen Pflegedienst zu beauftragen, heißt es. Mehr noch: Als 2001 ihre Schwägerin nach mehreren Schlaganfällen bettlägerig und somit schwerstpflegebedürftig wurde, war es für Martha Heuwinkel selbstverständlich, auch hier die häusliche Pflege zu übernehmen. Auch wenn sie hier morgens und abends von der Diakonie unterstützt wurde, so hatte Martha Heuwinkel vier Jahre gleichzeitig zwei pflegebedürftige Angehörige zu versorgen. Die Schwägerin verstarb 2012, sodass Martha Heuwinkel insgesamt elf Jahre in deren zeitintensive Pflege und Betreuung eingebunden war. Sie kümmerte sich um die zum Teil künstliche Ernährung, und wenn es der Gesundheitszustand erforderte, übernahm sie auch nachts die Betreuung. Bis ins hohe Alter habe sie die Pflegetätigkeit wie eine Selbstverständlichkeit ausgeführt und ihre eigenen Bedürfnisse immer zugunsten der Familie zurückgestellt.red



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