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Musiker des TuS-Blasorchesters schlüpfen beim Frühschoppenkonzert in verschiedene Rollen

Für Späße sind sie zu haben

Bad Pyrmont. Wenn so viele Besucher den Saal füllen wie am Sonntag beim Frühschoppenkonzert des TuS-Blasorchesters im Lindenhof, dann kann es schon mal passieren, dass in der namentlichen Begrüßung ein CDU-Politiker plötzlich und unerwartet bei der SPD landet. Jedenfalls sorgte auf diese Weise Dirigentin Maren Becker gleich zu Beginn für heitere Stimmung, und die passte gut zu dem Programm, das die sichtlich gut gelaunten Musiker wieder einmal mit Bravour absolvierten.

veröffentlicht am 05.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 12:41 Uhr

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Autor:

Karin Heininger
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Für Späße sind sie zu haben, die 35 Instrumentalisten vom Jugendlichen bis zum Senior. Wenn nach Noten ein „Persischer Markt“ angesagt ist, greifen alle zur arabisch anmutenden Kopfbedeckung. Und wenn sie als Nachfolger der legendären Blues Brothers deren Hit „Everybody needs somebody“ intonieren, schmücken sie sich dafür nach Art der Interpreten mit schwarzen Hüten und Sonnenbrillen. Es sind kleine Accessoires, die aber einen erheblichen Teil der Wirkung ausmachen.

Eine besondere Voraussetzung für den Erfolg ist das beachtliche Repertoire des Amateur-Orchesters. Märsche, Polkas, Ohrwürmer von gestern und Hits von heute sorgen dafür, dass wohl für alle Zuhörer etwas dabei ist. Den swingenden Sound eines Stückes wie im immer noch aktuellen „Love is in the air“ von John Paul Young treffen sie ebenso gut wie den knackigen Rhythmus eines Marsches vom Schlage „Jagdgeschwader Richthofen“ oder „Frei weg“. Der Seefahrt huldigt das Orchester auf traditionelle Art mit dem Medley „Heut geht‘s an Bord“ und auf zeitgemäße Weise mit dem aktuellen Hit „Santiano“ von der gleichnamigen Gruppe.

Als Solist bewährt sich einmal mehr der Trompeter Jörg Kuck mit dem Galopp „Trompetenteufel“. Maren Becker informiert in der Moderation sachkundig über den zeitlichen Hintergrund oder die Entstehungsgeschichte der einzelnen Titel. Und sie leitet ihre Musiker mit Kompetenz und Einfühlungsvermögen. Bei Jörg Makowski, früher einmal selbst Orchesterleiter, bedankt sie sich abschließend für die Unterstützung bei der Vorbereitung des Konzertes. Sie vergisst aber auch nicht ein Lob für das Engagement ihres Ensembles: „Im Durchschnitt ist jedes Mitglied etwa 200 Stunden jährlich für das Blasorchester im Einsatz.“

Nach einer kleinen Verschnaufpause tauschen die Musiker ihre offiziellen Jacken gegen legere Westen und legen noch einmal los. Und da kommt auch das Publikum zum Zuge bei bekannten Melodien zum Mitsingen und Schunkeln. Es war ein gelungener Vormittag.

Mit Sonnenbrille und Hut mimen die Musiker und ihre Dirigentin die Blues Bro-thers.Hei

Wenn nach Noten ein „Persischer Markt“ angesagt ist, greifen alle zur arabisch anmutenden Kopfbedeckung.



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