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Das Medienangebot des Erzbistums ist frei zugänglich

Für jeden da

Paderborn. Der äußere Eindruck trügt nicht. Freundlich und hell lädt der Eingangsbereich gleich zum Verweilen ein. Rechte Hand stehen große Regale mit Hörbüchern. Gleich dahinter wartet am Empfang eine freundliche Mitarbeiterin des Hauses. Heute hat Marion Sonnenberg Dienst. Sie kennt die Stammgäste der öffentlichen Bücherei des IRuM und hat den einen oder anderen Tipp parat, wenn sie ihre Ausleihen zurückbringen. Auch für „Neukunden“ steht sie mit Rat und Tat zur Seite. Der Mitgliedsausweis, um die Angebote des IRuM dann zukünftig wahrnehmen zu können, ist schnell ausgestellt.

veröffentlicht am 24.10.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:41 Uhr

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Das Erzbistum Paderborn kann in der Domstadt auf zwei Bibliotheken verweisen. Das IRuM (Am Stadelhof 10) als Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit mit integrierter öffentlicher Bücherei und die erzbischöfliche Akademische Bibliothek Paderborn (Leostraße 21).

Richtig zu schleppen hatten Christian Möser und Christoph Wockelmann, die ein Begleitseminar zu Social Media für den Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) organisiert haben. In der Medientechnik des IRuM fanden sie das nötige Equipment, um zum Beispiel kleine Filmchen für den eigenen You Tube-Channel (bufdi-direkt) zu erstellen. „Hier gibt es neueste Technik und einen super Bestand“, beurteilen die beiden Studenten. Die Leitung des Instituts liegt bei Direktor Gerhard Krombusch. „Wir verwirklichen zwei Ansprüche in einem Haus“, hebt Christoph Quasten, Referatsleiter Medienarbeit, hervor. Zum einen sei die Öffentlichkeit eine Zielgruppe, zum anderen richte sich Fachliteratur speziell an Religionslehrer und an in Pfarrgemeinden tätige Mitarbeiter. „Hier versucht das IRuM-Angebot, sie in ihren Aufgaben zu unterstützen mit audiovisuellen Medien zur Ausleihe, einem Online-Medienportal oder auch dem e-book-Verleih“, ergänzt Christoph Quasten. Die Büchereifachstelle im IRuM unter der Leitung von Hubert Vitt-Wagener unterstützt die katholischen öffentlichen Büchereien und die rund 2000 ehrenamtlichen Mitarbeiter vor Ort im Erzbistum Paderborn. Bei etwa einer Millionen Ausleihen spiegelt sich wider, dass das Angebot den Geschmack der Kunden trifft. „Unsere Stärke liegt auf dem Land, wo wir oft auch einziger Anbieter sind“, fasst Christoph Quasten zusammen.

Der „Tag der Bibliotheken“, der am heutigen Samstag, 24. Oktober, bundesweit ausgerufen ist, wurde von Bundespräsident Richard von Weizsäcker 1995 ins Leben gerufen. Das Datum geht auf die Gründung der ersten deutschen Stadtbibliothek in Sachsen zurück.

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