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Pestalozzi-Kita eingeweiht

Für einen sanften Übergang

BAD PYRMONT. „Sicherlich, es ist viel Geld, aber ich bin mir ganz sicher, dass es gut angelegtes Geld ist.“ Mit dieser Feststellung hat Bad Pyrmonts Bürgermeister Klaus Blome die offizielle Einweihung der Pestalozzi-Kindertagesstätte in Holzhausen genutzt, um die Bedeutung der Einrichtung zu unterstreichen.

veröffentlicht am 29.10.2017 um 11:47 Uhr
aktualisiert am 29.10.2017 um 15:30 Uhr

Mittlerweile sind auch die Außenanlagen der neuen Kita in Holzhausen hergestellt, die hier Gäste der Einweihungsfreier besichtigen. Ffoto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Blome nannte die Kindertagesstätte einen wichtigen Baustein für die Zukunft der Kommune, die damit weiter an Attraktivität für junge Familien gewinne. 952 000 Euro hat es laut Bürgermeister gekostet, aus der früheren Schule eine Kindertagesstätte zu machen. 791 000 Euro machte der Kaufpreis der Immobilie aus, 86 000 Euro wurden für die notwendigen Umbauten fällig, 44 000 Euro für die Außenanlage mit Spielplatz und 31 000 Euro für die Möblierung. Ein Neubau, so Blome, wäre die Stadt vermutlich teurer gekommen.

Die ersten Kinder sind bereits im Frühjahr dieses Jahres eingezogen, mittlerweile gibt es dort 65 Plätze, die noch nicht alle belegt ist. „Es ist aber nicht verkehrt, eine stille Reserve in der Hinterhand zu haben“, stellte der Bürgermeister fest. Im Angebot sind eine Halbtagsgruppe, eine Ganztagsgruppe und eine Kinderkrippe für Kinder unter drei Jahren.

„In Sachen Kindertagesstätten ist Bad Pyrmont ziemlich weit vor“, lobte Reinhard Bartsch, Vorsitzender des Verbandes der Ev.-luth. Kindertagesstätten im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont, der die Pestalozzi-Kita als mittlerweile 19. Einrichtung betreibt, sieben davon alleine in und im Auftrag der Stadt Bad Pyrmont. „Damit sind wir der größte Träger von Kindertagesstätten im Kreis.“ 250 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen betreuen demnach zurzeit 1100 Kinder.

Das Freie Spiel gehört zu den Schwerpunkten der Arbeit im pädagogischen Alltag der Kita. Foto: uk
  • Das Freie Spiel gehört zu den Schwerpunkten der Arbeit im pädagogischen Alltag der Kita. Foto: uk

Zu den Schwerpunkten der Arbeit im pädagogischen Alltag zählt die Kita neben dem Freien Spiel als grundlegender Prozess des ganzheitlichen Lernens Sprache und Sprechen, Religionspädagogik und ein gesundes Frühstück. Im Rahmen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ wird eine Erzieherin als Sprachförderkraft beschäftigt.

Im kommenden Jahr, so ist es geplant, soll in das Obergeschoss des Gebäudes der Kinderhort Panama einziehen, der zurzeit von dem kirchlichen Kita-Verband im Schulzentrum betrieben wird. Der Hort und die Kita unter einem Dach und die Kooperation mit der benachbarten Grundschule Holzhausen sei eine große Chance, den Kindern über einen Zeitraum von zehn Jahren in vertrauter Umgebung einen sanften Übergang vom Kindergarten zur Schule zu ermöglichen, betonte die pädagogische Leiterin Doris Volkmer, die von einem „Bildungshaus“ spricht.

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