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Mit der Bürgermeister-Drinkuth-Straße ist die Heimatbund-Vorsitzende nicht glücklich

„Für einen kleinen Weg etwas hochtrabend“

Bad Pyrmont (uk). Der Heimatbund Niedersachsen hat sich den Schutz, die Pflege und Erforschung der Werke niedersächsischer Kultur, namentlich der Bau- und Kunstdenkmäler, in seine Satzung geschrieben. Nach dem anstrengenden Kampf um die Restaurierung des Schellenturms widmet sich die zurzeit 177 Mitglieder zählende Ortsgruppe Bad Pyrmont mehr kulturgeschichtlichen Exkursionen – und zwar sehr intensiv und sehr erfolgreich mit guter Beteiligung.

veröffentlicht am 21.01.2011 um 16:43 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 20:41 Uhr

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In die Diskussion um den Erhalt der denkmalgeschützten Bogenbrücke an der Saline hat sich der Verein bislang nicht eingemischt. Es gebe „ein bisschen Probleme“ mit der Bad Freienwalder Brücke und man müsse abwarten und hoffen, dass es irgendwann konkrete Pläne geben werde, wie es weitergehe, sagte die Vorsitzende Renate Ortlepp jetzt bei der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe.

Deutlicher fiel dagegen ihre Stellungnahme zur Straßenbenennung im Baugebiet „Auf dem Stücke“ aus. Statt „Dönkenweg“, wie vom Heimatbund vorgeschlagen, entschied sich der Rat der Stadt für Bürgermeister-Drinkuth-Straße. „Dönkenweg hätte gut gepasst, Bürgermeister-Drinkuth-Straße ist für so einen kleinen Weg doch etwas hochtrabend“, merkte die Vorsitzende in ihrem Jahresbericht an.

Wie viele Traditionsvereine leidet auch der Heimatbund unter Überalterung und Mitgliederschwund. Aus einst 7000 Mitgliedern im Landesverband sind 6000 geworden, die Entwicklung in Bad Pyrmont ist entsprechend. Umso stolzer ist die Ortsgruppe, im vergangenen Jahr die Jahresversammlung des Heimatbundes Niedersachsen erfolgreich ausgerichtet und dafür viel Lob bekommen zu haben. Bei dieser Gelegenheit wurde im Kurpark ein Baum gepflanzt. Erst später stellte sich heraus, dass das nicht – wie zwischen Heimatbund und Staatsbad abgesprochen – die bestellte Bergulme war. Die Baumschule hatte bei der Lieferung danebengegriffen. Das Staatsbad verzichtete darum auf das richtige Schild am falschen Baum. Seit November steht nun der richtige Baum, und das Schild soll bald folgen.



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