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Sorge über mögliche Mehrkosten von 250.000 Euro

Freienwalder Brücke wird wieder teurer

Bad Pyrmont. Der Neubau der Bad Freienwalder Brücke wird wohl erneut teurer. Sowohl für die Brücke selbst als auch für den straßenbaulichen Anschluss müssten nach Ansicht der Bauingenieure Wackermann und Löwe Kosten von bis zu 3,8 Millionen Euro angesetzt werden. Neben der Sorge über die Mehrkosten herrschte aber auch Freude im Pyrmonter Bauausschuss: Das Projekt wird vorraussichtlich noch in diesem Jahr fertig.

veröffentlicht am 03.02.2016 um 13:41 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:21 Uhr

Bad Freienwalder Brücke Pyrmont

Autor:

Klaus Titze
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Bad Pyrmont. Die Bad Freienwalder Brücke wird noch teurer: Eine satte Viertelmillion Euro müssen auf die ursprünglich berechneten Kosten draufgesattelt werden. Alles in allem würden sich die Gesamtkosten des Projekts nun auf rund 3,8 Millionen Euro belaufen.
Diese Nachricht brachten die Bauingenieure Lutz Wackermann und Thorsten Löwe vom gleichnamigen Ingenieurbüro den Mitgliedern des Bauausschuss mit. Die planmäßigen Ausschreibungen zum Brückenneubau sowie die bereits geführten Bietergespräche sind in die Kalkulation des Ingenieurbüros eingeflossen. Die höheren Kosten fallen sowohl für das Brückenbauwerk selbst als auch für den notwendigen straßenbaulichen Anschluss an.
„Mich quält die Sorge, dass diese Mehrkosten gegenüber unserer bisherigen Planung als Grundlage für den Förderantrag nun nicht mehr gefördert werden und wir somit auf den zusätzlichen Kosten sitzenbleiben“, machte Ursula Körtner, Fraktionsvorsitzende der CDU, deutlich. Gemeinsam mit Hans-Joachim Böhnke vom Baudezernat der Stadt kam sie überein, die Mehrkosten in einem Nachtrag zum Förderantrag zu beantragen. Böhnke versuchte zu beruhigen: Er stehe mit der zuständigen Behörde während der gesamten Bauphase in engem Kontakt. Entgegen ihrer Sorge zur Finanzierung drückte Körtner ihre Freude darüber aus, dass die sogenannte Gründungsertüchtigung nun abgeschlossen sei und nicht zu den befürchteten Beeinträchtigungen der Quellen führte. Vorweg war von Böhnke der aktuelle Sachstand dargestellt worden. Demnach sind die Arbeiten an den Fundamenten der Brücke abgeschlossen. Ständige Prüfungen und Beobachtungen der Arbeiten hätten keinerlei Hinweise auf Baumängel an den erstellten Fundamenten oder Beeinträchtigungen der Quellen ergeben.
Nach dem im Fachausschuss vorgestellten Zeitplan soll ab dem 1. Mai mit dem Einbau der Traggerüste und dann mit der Bogenschalung begonnen werden. Vorher seien diese Maßnahmen wegen der vorgegebenen Schutzfristen des Gewässers nicht möglich. Von Mitte Mai bis Mitte August erfolge der Brückenüberbau. Bis zum 15. September müsse sodann die Erstellung der Brückenbauten so weit fortgeschritten sein, dass die Traggerüste wieder demontiert sind, denn danach würden wiederum Schutzfristen greifen. „Wir haben in diesem Zeitplan einen ausreichenden Puffer, um die Arbeiten selbst bei Hochwasserverzögerungen zeitgerecht erstellen zu können“, so Wackermann. Bis November würden dann das Verfüllen der Umflut, das Erstellen der Brückenrampen sowie der erforderliche Straßenbau erfolgen. Somit könne zum Ende des Jahres das gesamte Projekt fertiggestellt werden.



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